Posts mit dem Label WiWo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label WiWo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 18. März 2026

„Stichwort Verschiebebahnhof“: Wo ist es hin, das ganze Geld?

 Wie war das nochmal mit der höchsten Wirtschaftskompetenz, die die Bürger der CDU zuschreiben?

Es wird Zeit endlich das in den Blick zu nehmen was wirklich wichtig ist: wie wird es uns in 20 Jahren damit gehen? Und im Sinne der Generationsgerechtigkeit: Kann die nächste Generation das überhaupt noch stemmen?

Natürlich ist es wichtig, hier mit dem Finger auf  dicke Fehler hinzuweisen, was sonst kann man tun, um das Verhalten in Zukunft zu ändern?

Dr. Franziska Brantner /Bündnis 90/ Die Grünen / LinkedIn

Die Bundesregierung betreibt Kreditbetrug!

Denn: Sie nutzt das Sondervermögen nicht wie abgesprochen.

Eine aktuelle Studie des ifo-Instituts zeigt: Friedrich Merz und Lars Klingbeil haben 95 % der Mittel nicht zusätzlich in Infrastruktur oder Klimaschutz investiert.

Montag, 3. November 2025

Mehr zum Wirtschaftsnobelpreis 2025: Ziemlich relevant für unsere Klima- Zukunft

Ich finde den Forschungsansatz dieser Wissenschaftler sehr wichtig, Beispiele dazu und Auswirkungen hat schon Herbert Dies im letzten (lesenswerten) Post sehr eindrücklich beschrieben: Unsere seit Jahrzehnten übliche Wirtschaftsunterstützung etablierter Betriebe (Autoindustrie!) dient Einzelinteressen, aber sicher nicht den Staatsinteressen. Doch wer in der aktuellen Regierung, die doch äußerst rückwärtsgewandt agiert, möchte das hören? Das Gespenst des "Industriemuseums" geht um.

WiWo hier Henrike Adamsen  13.10.2025

Ohne diese drei Nobelpreisträger wäre die Wachstumsdebatte in der Sackgasse

Handelskonflikte und Zölle wären zwar die relevanteren Themen gewesen. Trotzdem: Die Preisträger 2025 liefern zentrale Erkenntnisse, was nachhaltiges Wachstum sichert.

Die Gewinner des Ökonomie-Nobelpreis 2025: Joel Mokyr, Philippe Aghion und  Peter Howitt 

Mittwoch, 12. März 2025

Friedrich Merz: Robert Habeck hoch drei (aber nur ein bisschen vom Robert)

 Wow, da kann ich nur noch staunen, was in der Wirtschaftswoche so deutlich gesagt wird. Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren. Zumal aktuell aus vielen Richtungen Proteste kommen, selbst von Seehofer an Söder gerichtet. Der hat zwar vollkommen andere Beweggründe für seinen Protest, aber ein "Durchregieren nach Merz- und Söder -Art" scheint nicht so einfach zu klappen wie gedacht. Es ist halt einfacher, anderen etwas kaputt zu machen als selbst etwas aufzubauen (alte Bauklötzchen-Weisheit aus dem Kindergarten)

Ich habe anhand des Artikels endlich verstanden, was der Begriff  "Volkspartei"  wirklich bedeutet:
"
Erfolgsgeheimnis der Union, immer so gerade auf der Höhe der Zeit, aber niemals (niemals!) vor ihr zu sein, konkret: „progressive Politik“ so lange vehement abzulehnen, bis sie endlich mehrheitsfähig geworden, also nicht mehr „progressiv“, sondern „mittig“, demoskopische Normalität geworden ist"

 hier WiWo  Eine Kolumne von Dieter Schnaas  09.03.2025


Politikwechsel, Richtungswahl: CDU-Chef Merz bricht schamlos sein Wort – und hält es zugleich: Mehr Staat war nie. 

Die Verteidigungsmilliarden? Überfällig. Die Infrastrukturmilliarden? Nun mal langsam. Die Grünen sollten sich verweigern. 

Wahrscheinlich werden die Grünen den Grundgesetzänderungen am Ende zustimmen. Aus staatspolitischer Verantwortung, wie es so schön heißen wird.

Bild: Deutschlandfunk

Dienstag, 17. Dezember 2024

"Einfach bauen" - Wohnungsbau der Zukunft - oder schon wieder abgesagt?

Ich bin ein großer Fan von "Einfach bauen", so wie die Architektenkammer auch voll dahinter steht, ebenso wie das Handwerk hier. Während BR am 14.12 noch einen sehr optimistischen Artikel veröffentlicht hat, kam bereits am Tag zuvor, am 13.12 in der Wirtschaftswoche der Abgesang - obwohl in der WiWo am 10.12 noch eine Preisverleihung zu "Einfach bauen" veröffentlicht wurde.

Ja was denn nun, wie geht`s weiter mit der  aufgezeigten Vereinfachung, die Fachleute vom Bau doch erstrebenswert finden?

hier  BR  14.12.2024,Von Christian Nitsche / Adrian Dittrich

Architektenpräsidentin: "Unsere Gebäude werden grüner werden"

Wohnungsnot und hohe Mieten sind vielerorts bekannte Herausforderungen. Doch auch der Klimawandel hat Auswirkungen darauf, wie wir künftig wohnen. Architektenpräsidentin Andrea Gebhard erläutert, wie man darauf reagieren sollte.

Montag, 16. Dezember 2024

Fachkräftemangel gefährdet Transformation

Viel zu lange hat die Politik die Augen verschlossen vor einer wichtigen Tatsache: die Demographie mit ihren Auswirkungen. Jetzt ploppt es hoch, gerade in einer Zeit in der wir nicht noch eine Krise brauchen...

Handelsblatt hier  Barbara Gillmann  09.12.2024 

Transformation: Energiewende braucht mehr als doppelt so viele Fachkräfte wie bisher

Bis 2030 sind für Windkraft, Solar und Wasserstoff rund 350.000 neue Fachkräfte nötig, zeigt eine Studie der DIHK. Es fehlen nicht nur Experten. Auch ein Mangel an Lkw-Fahrern wird zum Problem.

Donnerstag, 27. Juni 2024

Diese Klimaklagen sollte die Bundesregierung ernst nehmen

 Wirtschaftswoche WiWo  hier  von Cordula Tutt  26. Juni 2024

Ein breites Bündnis an Umweltverbänden will Verfassungsbeschwerden gegen die Bundesregierung und das Klimaschutzgesetz einlegen. Schon einmal hat das Bundesverfassungsgericht eindeutig entschieden. 

Das Bündnis ist sehr breit, die Anwältinnen und Anwälte sind in Klimaklagen erfahren – und das Bundesverfassungsgericht hat schon einmal eindeutig in einem ähnlichen Zusammenhang entschieden. Die Ampelkoalition sollte die Klimaklagen also sehr ernst nehmen, die heute angekündigt wurden und vor dem obersten deutschen Gericht eingereicht werden sollen.

Insgesamt drei Verfassungsbeschwerden will ein Bündnis aus großen Umweltverbänden wie Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Umwelthilfe (DUH) und Germanwatch einbringen. Zusammen mit Einzelklägerinnen richten sie sich gegen das Klimaschutzgesetz, vor allem gegen dessen Novelle, die im Mai vom Bundestag verabschiedet worden war. 

Noch aber hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das neue Gesetz nicht unterzeichnet und damit rechtskräftig gemacht. Sein Amt prüft bei allen Gesetzen formell die Verfassungsmäßigkeit. Zwei der Klimaklagen sollen allerdings auch nach Karlsruhe gebracht werden, sollte die Novelle womöglich nicht in Kraft gesetzt werden.

Donnerstag, 23. Februar 2023

„Das Parken von Autos wird als selbstverständlich angesehen. Aber das ist kein Naturgesetz.“

  Auszüge aus der Wirtschaftswoche  hier

LIME-CEO WAYNE TING  Interview von Stephan Knieps  21. Februar 2023

Die grellgrünen E-Scooter von Lime sind in Deutschlands Städten weit verbreitet. Tragen Sie zum Klimaschutz bei – oder liegen sie im Weg? Und wie kann man damit Geld verdienen? Fragen an den Lime-Chef Wayne Ting.

....WirtschaftsWoche: Wayne Ting, zum ersten Mal in der sechsjährigen Unternehmensgeschichte von Lime haben Sie ein Geschäftsjahr ohne Verlust hinter sich gebracht. Was war 2022 anders?

Wayne Ting: Es ist das erste Mal, dass überhaupt ein Unternehmen aus der Mikromobilitätsbranche Gewinn gemacht hat. Das ist ein Meilenstein. Wir haben den unbedingten Willen, zur Dekarbonisierung des Verkehrs beizutragen. Alles was wir tun, zahlt darauf ein, CO2 einzusparen.

Dienstag, 13. Dezember 2022

WEGEN DER UMWELT: Lemke erteilt schnellerem Bau von Autobahnen klare Absage

 WiWo  hier  12. Dezember 2022 | Quelle: dpa

„Neue Autobahnen dienen nicht der Erreichung der Klimaziele,
das Gegenteil ist der Fall”
 Steffi Lemke. 

Das FDP-geführte Bundesverkehrsministerium pocht darauf, alle Verkehrsprojekte zu beschleunigen – neben Schienen auch Autobahnen und Straßen. Die grüne Umweltministerin Lemke widersetzt sich diesen Plänen.

Im koalitionsinternen Streit um die Beschleunigung von Bauvorhaben hat Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) einem schnelleren Neu- und Ausbau von Autobahnen, Straßen und Wasserstraßen eine klare Absage erteilt. Diese Art von Projekten diene nicht dem Klimaschutz, erklärte Lemke am Montag. Die Bundesregierung habe bereits „eine ganze Reihe von Beschleunigungsmaßnahmen für Planung, Genehmigung und Realisierung zentraler Vorhaben auf den Weg gebracht”, schrieb sie weiter.

Das Kabinett habe im Zuge dessen im Juni beschlossen, „dass dabei Projekte im Fokus stehen müssen, die dem Klimaschutz dienen – ebenso wie Investitionen in die Schiene oder den Erhalt und den Ersatzneubau insbesondere von Brücken”, betonte Lemke. „Neue Autobahnen dienen nicht der Erreichung der Klimaziele, das Gegenteil ist der Fall.”

Die grüne Umweltministerin machte damit ihre Position im koalitionsinternen Dissens mit dem FDP-geführten Bundesverkehrsministerium noch mal sehr deutlich. Das Verkehrsministerium von Volker Wissing pocht darauf, alle Verkehrsprojekte zu beschleunigen - also neben Schienen auch Autobahnen und Straßen. Nach Wissings Plan sollen auch Ersatzneubauten von Autobahnbrücken ohne Genehmigung und Umweltverträglichkeitsprüfung realisiert werden können. Ebenfalls ohne Umweltverträglichkeitsprüfung soll der Bau von Radwegen an Bundesfernstraßen ermöglicht werden.

„Eine Absenkung von Umweltstandards, von Lärm- oder Gesundheitsschutz halte ich für den Autobahnneubau für nicht vertretbar”, bekräftigte Lemke. Mit ihrem Kollegen Wissing sehe sie aber „Spielraum für gute Kompromisse”. Dass beispielsweise marode Brücken schnell und unkompliziert durch neue ersetzt werden sollten, sei „notwendig und richtig – und eine Riesenaufgabe in Deutschland”, sagte Lemke. Sie sei zuversichtlich, dass die Bundesregierung eine konstruktive Lösung finden werde.