Morgenpost hier 02.03.2026
Donnerstag, 14. Mai 2026
Bitte um 10 Jahre Geduld - wenn sie überhaupt noch zu retten ist, die deutsche Bahn
Mittwoch, 12. November 2025
In zwölf Jahren soll die Bodenseegürtelbahn unter Strom stehen
Südkurier hier Von Stefan Hilser | 11.11.25,
„Das ist ein echter Quantensprung“Minister, Landräte und Bahn einigen sich bei der Finanzierung der Planungskosten. Die historische Weichenstellung wird in Überlingen besiegelt.
Dienstag, 22. April 2025
Ab 2009 Weichenstellung mit fatalen Folgen: jahrelange Vernachlässigung aufgrund des anvisierten Börsenganges
Wer hätte das während der Ampelregierung gedacht: der vielfach geschmähte Wissing ist plötzlich der Vorzeigeminister im Verkehrsministerium (was CSU-Lange im Zeit-Artikel natürlich völlig verweigert )
Ich wünschte: Hätte er doch nur viel früher den Mut gehabt, Lindner die Stirn zu bieten!
Wie anders könnte unsere Politik heute aussehen.
Doch auch so gilt: Sehr Erstaunlich, was die Ampel so alles an den Tag gebracht hat, ganz zurückdrehen lässt sich das nicht mehr, selbst mit einem weiteren CSU-Kollegen.
Harald M. Depta ⚡️🚙 👨💻 auf LinkedIn
Fach-Dozent & Referent für Elektromobilität, Photovoltaik, gewerbliche Fuhrparks | Dozent für DEKRA & TÜV Zertifikatskurse | Themen Workshops | ESG | Über 11 Jahre markenunabhängige Expertise in Beratung & Projektplanung
Seit 2009 bestimmten vorwiegend CSU-Politiker die Geschicke des Bundesverkehrsministeriums – mit weitreichenden Folgen für die Deutsche Bahn.
Peter Ramsauer (2009-2013), Alexander Dobrindt (2013-2017), Christian Schmidt (2017), Andreas Scheuer (2018-2021) hinterließen ein Erbe chronischer Unterfinanzierung. Während die CSU-Minister rund 150 Milliarden Euro in den Straßenbau investierten, erhielt das Schienennetz nur etwa ein Drittel davon. Diese Prioritätensetzung manifestierte sich im direkten Vergleich: Während europäische Nachbarn wie die Schweiz jährlich 440 Euro pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investierten, waren es in Deutschland gerade einmal 88 Euro.
Montag, 15. Juli 2024
Deutsche Bahn - Nur wenige von uns werden noch leben, wenn die Bahn wieder funktioniert
Wie das in Ampelzeiten so üblich ist, existiert auch bei ihm eine massive Wahrnehmungssperre bezüglich seiner - noch gar nicht so alten - Unionsregierten Vergangenheit.
Wie gut, dass es die verlorenen Erinnerungen bei der Presse gibt! Denn die CSU war, zumindest war das in der Regierungsverantwortungs-Vergangenheit so, immer eindeutiger und mächtiger Regierungspartner der CDU.... siehe unten
Kurze Auszüge aus dem Tagesspiegel hier
„Lutz ruiniert bei der EM den guten Ruf unseres Landes“
CDU-Verkehrssprecher Bareiß fordert Bahnchef zum Rücktritt auf
Mittwoch, 17. April 2024
Die Modernisierung stockt
hier ARD 17.04.2024 Von Torben Ostermann, ARD Berlin
Im Koalitionsvertrag steht es schwarz auf weiß: Bis 2030 sollen drei Viertel der Schienen mit elektrischen Oberleitungen ausgestattet sein. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass das schwierig werden könnte.
SPD, Grüne und FDP hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, das deutsche Schienennetz zu modernisieren. Konkret steht dort, dass bis 2030 insgesamt 75 Prozent des Schienennetzes elektrifiziert sein sollen.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Ein mit Strom betriebenes Schienennetz verursacht weniger CO2, ist also klimafreundlicher und außerdem leistungsfähiger. Bislang sind allerdings nur 62 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert.
Bild links: sehr idyllisch an der Bodenseegürtelbahn, ohne Elektrifizierung aber leider aber auch sehr wenig umweltfreundlich
Samstag, 27. Januar 2024
Update: Schweiz gibt Gäubahn fast schon auf
Update: Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe kann es nicht mehr fassen, welche Verrenkungen die Deutsche Politik macht, um die Mobilitätswende auszubremsen.
Rede von Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), auf der 691. Mon-tagsdemo am 16.1.2024 in Stuttgart
Gäubahn Kahlschlag verhindern!
Der aktuelle Stand der DUH-Klage hier
30.06.2023 hier im Südkurier
Beim Ärger um die Gäubahn hat man vor allem Pendler im Kopf, die gerade wieder für Monate ausgebremst werden und umständlich auf Schienenersatzverkehr ausweichen müssen, weil ein Teilstück zweigleisig ausgebaut wird. Noch größeres Ungemach droht, wenn nach der Fertigstellung von Stuttgart 21 eine mehrjährige Kappung der Zugverbindung zwischen Stuttgart und Zürich droht. Ein Problem nicht „nur“ für Passagiere, sondern auch für den Gütertransport.
250 000 Unternehmen mit einer Million Beschäftigten befinden sich laut Steffen Würth, IHK-Vizepräsident Schwarzwald-Baar-Heuberg, im Wirtschaftsraum entlang der Gäubahn.
Samstag, 4. November 2023
Erlebnisbus soll wieder stündlich fahren: Gemeinderäte kämpfen für Tourismuslinie am Bodensee
hier im Südkurier von Holger Kleinstück
Die Pfahlbauten, das Schloss Salem und der Affenberg sind aus dem Projekt ausgestiegen, weil sich der Fahrplan verschlechtert hat. Die Gemeinderäte beider Kommunen wollen den alten Fahrplan zurück.
Die seit dem Jahr 2001 bestehende, umsteigefreie und stündliche Busverbindung der Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB)-Linie 7399 zwischen Salem, Schloss Salem, Affenberg und Unteruhldingen (Erlebnisbus 1) im kommenden Jahr wieder herstellen, den Fahrplan der Linie 100 verbessern: Das möchte die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen, aber auch Salem.
Dienstag, 17. Oktober 2023
Initiative Bodensee S-Bahn: Die Landkreise sind nicht für den SPNV zuständig
Die Initiative Bodensee-S-Bahn sieht ebenfalls das Land im Zugzwang und nennt 8 Gründe dafür.
Ralf Derwing, info@bodensee-s-bahn.org,www.bodensee-s-bahn.org
Medienmitteilung an Schwäbische Zeitung und Südkurier vom 05. September 2023
Die folgende Stellungnahme stellt eine Reaktion auf die regionale Berichterstattung in der Schwäbischen Zeitung (z.B. 01.09.23, 02.09.23) und dem Südkurier (z.B. 04.09.23) zum Ausbau der Bodenseegürtelbahn dar. In den entsprechenden Artikeln kommt Verkehrsminister Hermann ausführlich zur Wort mit dem Vorhaben, die beiden Landkreise KN und FN sehr umfangreich an den Kosten des Ausbaus der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Friedrichshafen zu beteiligen.
Diese politische Haltung des Landes Baden-Württemberg ist aus Sicht der IBSB verkehrspolitisch problematisch: Sie ist ein Grund für die jahrelange Verzögerung bei vielen Vorhaben im Bereich Bahnausbau und stellt eine Bedrohung für einen bestimmt kostenträchtigen, aber sinnvollen Ausbau von Bahnstrecken dar.
Montag, 16. Oktober 2023
Kein Cent mehr von den Kommunen? Finanzierung der Bodenseegürtelbahn hängt an Bund, Land und Bahn
Vielleicht sollte man sich mal vor Augen halten, welche Anteile am Straßenbau die Bürgermeister freiwillig zu übernehmen bereit sind?
Und wo liegt das Interesse des Regionalverbandes?
Ein Leserbrief vom 8. November: "Bahnausbau statt Südumfahrung" zeigt wo das Interesse der Bürgermeister wirklich liegt
Leserbrief zum Artikel „Kundgebung für Südumfahrung“, SÜDKURIER am 8. November:
Vor wenigen Wochen bezeichnete der ehemalige Regionalverbandsdirektor Wilfried Franke die Südumfahrung Markdorfs als „Torso“, also als Stückwerk. Und tatsächlich sind alle anderen Planungen für die Kette von Ortsumfahrungen gestrichen oder auf Eis gelegt worden, die zusammen ursprünglich eine Art „Hinterlandtrasse“ bilden sollten. Der Bermatinger Bürgermeister Martin Rupp, der Salemer Bürgermeister Manfred Härle und Landrat Lothar Wölfle träumen noch immer von diesen Ortsumfahrungen. Im Faltblatt der Markdorfer Umgehungsbefürworter fordert Härle die Südumfahrung, mit Hinweis auf den drohenden Verkehrsinfarkt im Salemer Tal, wohl in der Hoffnung, die Planung der Ortsumfahrungen Bermatingen und Neufrach wieder aufzunehmen. Dass ausgerechnet in Zeiten der Klimakrise solche Ideen aus der Klamottenkiste vorgeholt werden, ist schwer verständlich. Vermutlich geht es den drei Politikern vor allem um den geplanten Neufracher Schwerpunkt für Industrie und Gewerbe mit einer Fläche von 27 Hektar. Und die Markdorfer sollen jetzt bitteschön die Erschließungsstraße dafür mit bezahlen. Aber wer Straßen baut, wird noch mehr umweltschädlichen Kfz-Verkehr ernten. Direkt parallel zu der ursprünglichen „Hinterlandtrasse“ aus Ortsumgehungen verläuft die Bodenseegürtelbahn. Auf dieser immer noch eingleisigen Bahnstrecke ist der Verkehrsinfarkt schon längst eingetreten, weil man sich nicht rechtzeitig und nur halbherzig um den Ausbau, die Elektrifizierung und die technische Modernisierung gekümmert hat. Wäre das nicht die bessere Alternative?
Friedrich Vogel, Salem
Südkurier hier 09. Oktober 2023, MONA LIPPISCH
Noch immer gibt es keine Einigung im Hinblick auf die weitere Finanzierung der Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn. Die betroffenen Kommunen sagen jedoch deutlich: Sie möchten das Projekt nicht mehr finanzieren.
Donnerstag, 6. Juli 2023
Bahnverbände verärgert über mageren Schienenetat: "Zusage vom März gebrochen"
NTV hier 05.07.2023,
Um den Modernisierungsstau auf dem deutschen Schienennetz aufzulösen, muss Verkehrsminister Wissing Milliarden in die Hand nehmen. Finanzminister Lindner lässt seinen FDP-Kollegen mit dem Haushaltsentwurf allerdings im Regen stehen. Daran gibt es Kritik.Verkehrs- und Bahnverbände werfen der Bundesregierung vor, Zusagen zur Sanierung des Schienennetzes nicht einzuhalten. "Es sind deutlich weniger Investitionsmittel für die Modernisierung der Schiene eingestellt, als sie die Koalition im März verabredet hat", kritisierte der Verband der Bahnindustrie (VDB) mit Blick auf den Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt. Der VDB lobte zwar, dass Mittel für den Erhalt der Schienenwege erhöht werden, angesichts steigender Kosten sei dies aber kaum mehr als ein Inflationsausgleich. "Zukunftsprojekte wie das Hochleistungsnetz und ein Großteil der Digitalisierung werden auf unbestimmte Zeit verschoben", kritisierte VDB-Hauptgeschäftsführerin Sarah Stark.
Kabinett verabschiedet zurechtgestutzten Haushalt
Die Regierungspläne für Bahn und Rad bedeuteten einen "Abschied vom Fortschritt", kritisierte auch der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub Deutschland (VCD). "Die Bahn ist das Rückgrat der Verkehrswende", doch dafür reichten die vorgesehenen Mittel nicht aus, erklärte der bahnpolitische Sprecher des VCD, Alexander Kaas Elias. Er forderte den Bundestag zu Nachbesserungen an dem Regierungsentwurf auf.
Auch das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene bemängelte die Ausstattung: "Bei den Schieneninvestitionen im Haushaltsentwurf 2024 stimmt zwar die Richtung, noch nicht aber die Höhe der Mittel. So erfreulich die geplante Aufstockung der Schieneninvestitionen auch ist, klar ist, dass die eingeplanten Gelder weit hinter dem von der Koalition selbst ermittelten Investitionsbedarf von 45 Milliarden Euro in den kommenden Jahren zurückbleiben", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. Auch er forderte eine Aufstockung. "Entscheidend ist, dass die Koalition im Sommer noch einmal nachlegt und zusätzliche Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds für die Schiene mobilisiert."
"Drastische Kürzungen" beim Radewegebau
Ebenfalls harsche Kritik gab es an Kürzungen der Mittel für den Radwegeausbau. Der Fahrrad-Club (ADFC) kritisierte "drastische Kürzungen" in dem Haushaltsentwurf. Damit sei "die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans in Gefahr", hieß es weiter. "Von einer Ausbauoffensive für den Radverkehr, wie sie die Ampel-Koalition im März mit ihrem Modernisierungspaket beschlossen hat, kann keine Rede sein", erklärte die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters.
Der ADFC wies darauf hin, dass für die Radinfrastruktur kommendes Jahr nur noch 400 Millionen Euro vorgesehen sind - nach 560 Millionen Euro im laufenden Jahr und 750 Millionen Euro im Vorjahr. Die von der Verkehrsministerkonferenz geforderte Summe von jährlich einer Milliarde Euro für den Radverkehr werde weit verfehlt.
Auch die VCD-Sprecherin für Radverkehr, Anika Meenken, kritisierte die Kürzung der Mittel für den Radverkehr um rund 30 Prozent. "Wer so mit einem der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel umgeht, bringt weder die Verkehrswende voran, noch wird er den Klimazielen gerecht", warnte sie.
Quelle: ntv.de, mau/AFP
Mittwoch, 3. Mai 2023
Hier kommt ein zweites Gleis
01.05.2023 hier im Südkurier
Bodenseekreis – Die marode Bodenseegürtelbahn muss besser werden. Aus Sicht des Lenkungskreises, in dem die Landräte aus der Region, das Verkehrsministerium des Landes, der Regionalverband und die Bahn vertreten sind, bringt die Vorzugsvariante die dringend nötigen Fortschritte für den Nahverkehr. Auch wenn es weit über eine halbe Milliarde kostet, wollen die Partner an dieser Variante festhalten, um die Bodenseegürtelbahn fit für die Zukunft zu machen.
Samstag, 8. April 2023
Die Bodenseegürtelbahn - das Projekt beginnt
Ausbau und Elektrifizierung der Strecke Radolfzell - Friedrichshafen hier
Auf den rund 60 Kilometern zwischen Radolfzell und Friedrichshafen schaffen wir mehr regionale und überregionale Verbindungen und sagen „Auf Wiedersehen“ zu den Dieselzügen.
Freitag, 27. Januar 2023
Bodenseekreis: Kreistag will mehr Geld vom Land für Gürtelbahn
offizielle Erklärung von Seiten BW: hier
Lenkungskreis einig: Ausbau der Bodenseegürtelbahn soll kommen
Die Teilnehmer des Lenkungskreises waren sich einig, dass Ausbau und Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn die Voraussetzung dafür ist, um ein deutlich verbessertes Angebot im klimaschonenden regionalen Schienenverkehr zu ermöglichen. Daraus entsteht auch ein großer Nutzen für die gesamte Bodenseeregion und eine deutliche Entlastung des Straßennetzes. Deshalb wollen alle Partner dieses ambitionierte Vorhaben gemeinsam weiter vorantreiben.
Trotz Kostensteigerung gemeinsam nach Wegen zur Finanzierung suchen
Es bestand Einigkeit, dass nur die Vorzugsvariante zu einem verbesserten und zuverlässigen Angebot führen kann. Gleichzeitig stellen die Kostensteigerungen einen enormen Kraftakt und eine gewaltige Herausforderung dar. Das Land, die kommunale Seite und die Deutsche Bahn stehen im konstruktiven Austausch über die Finanzierung des Gesamtprojekts. Die Kosten liegen nach jüngsten Berechnungen der DB bei circa 590 Millionen Euro. Nach Schätzungen aus dem Jahr 2019 lagen die erwarteten Kosten noch bei 350 Millionen Euro. Die DB Netz AG begründet die Kostensteigerung mit zusätzlich erforderlichen Leistungen, die sich im Zuge der Vorplanung ergeben haben. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des Brandbühltunnels und weitere benötigte zweigleisige Abschnitte. Hinzu kommen die derzeitigen Marktpreisentwicklungen. Im Lenkungskreis wurde übereinstimmend festgestellt, dass die Suche nach machbaren Finanzierungswegen noch nicht abgeschlossen ist.
Schwäbische hier Von Alexander Tutschner
Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecke kostet 590 Millionen Euro -
Kommunale Ebene sieht sich überfordert

Nach Informationen des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE) werden in diesem Jahr lediglich 74,4 Kilometer neue Gleise gebaut. «Das ist fast nichts», teilte der Vorstandsvorsitzende, Ludolf Kerkeling , am Mittwoch mit. Im NEE sind vor allem Konkurrenzunternehmen der Deutschen Bahn organisiert. «In diesem Tempo können wir keine leistungsfähigere Schiene erreichen, die uns bei unseren Klimaschutzzielen hilft», sagte Kerkeling. Während der Ausbau der Bahn-Infrastruktur kaum voran komme, entstünden jedes Jahr rund 10.000 Kilometer neue Autostraßen.
Die NEE beruft sich eigenen Angaben zufolge auf Daten der Bahn-Infrastrukturtochter DB Netz sowie des Eisenbahn-Bundesamts (EBA). Insgesamt umfasst das deutsche Schienennetz rund 33 400 Kilometer. Fachleute fordern schon lange, dass diese Infrastruktur schnell und deutlich wachsen muss, um die angestrebte zusätzliche Nachfrage im Bahnverkehr abwickeln zu können.
Einen Großteil der neuen Schienenkilometer in diesem Jahr bringt laut NEE die knapp 60 Kilometer lange Neubaustrecke Wendlingen-Ulm mit sich, die zum Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb gehen soll. Ein weiteres Neubauprojekt bilden demnach zweimal zwei zusätzliche Gleise zwischen Erfurt und Nürnberg mit einer Gesamtlänge von 8,4 Kilometern. Der Verband berücksichtigt aber auch anstehende Elektrifizierungen.
© dpa-infocom, dpa:221102-99-355704/2
Mittwoch, 25. Januar 2023
Nachbargemeinde Uhldingen-Mühlhofen: Gemeinderat ringt um Buslinie 100
24.01.2023 | VON REINER JÄCKLE UERBERLINGEN.REDAKTION@SUEDKURIER.DE hier
Unter dem Titel „Ausbau des ÖPNV“ hat die CDU-Fraktion im Kreistag einen Antrag eingereicht, der in der Sitzung des Kreistags am 24. Januar diskutiert werden soll. Für den Gemeinderat von Uhldingen-Mühlhofen klingt der Titel „Ausbau des ÖPNV“ wie Hohn: Die Räte sehen die Gemeinde künftig mehr oder weniger abgehängt, wenn die im Antrag aufgeführten Einschränkungen für die Buslinie 100 umgesetzt werden. Denn die Linie, die 2020 eingeführt wurde, soll künftig nicht mehr ganzjährig, sondern nur noch zwischen April und Oktober fahren. Und das, obwohl die Fahrgastzahlen gestiegen sind.
Montag, 23. Januar 2023
KRITIK AUS BUNDESLÄNDERN: Wissing soll Schuld an Verzögerung beim Deutschlandticket sein
FAZ hier
AKTUALISIERT AM 23.01.2023
Das bundesweite 49-Euro-Nahverkehrsticket ab Mai ist noch nicht in trockenen Tüchern. Zwei Länder – eines grün regiert, eines von der CSU – machen dem Bundesverkehrsminister Vorwürfe.
Bayern und Baden-Württemberg haben Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die Schuld über die Verzögerung bei der Einführung des 49-Euro-Tickets gegeben. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „An uns Ländern liegt es nicht, dass sich das 49-Euro-Ticket verzögert.“
Die Länder seien bereit, die Verkehrsverbünde auch. „Wir sind verwundert, dass der Bundesverkehrsminister mit den Vorbereitungen nicht vorankommt. Schließlich wollte er selbst ja ursprünglich das 49-Euro-Ticket bereits zum Jahreswechsel einführen.“
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte dem „Münchner Merkur“: „Herr Wissing spricht zwar oft davon, dass das Deutschlandticket bald starten soll, ist aber immer noch viele Antworten schuldig.“ So habe der Bund die Fragen des Beihilferechts noch nicht abschließend mit der EU-Kommission geklärt.
Ticket soll nicht nur digital kommen
Bayern lehnt außerdem Wissings Plan ab, das Ticket nur digital anzubieten. „Längst nicht alle Menschen haben ein Smartphone, das gilt für Ältere wie auch für kleine Schulkinder“, sagte Bernreiter (CSU) dem „Münchner Merkur“. Er forderte zudem, bei der Aufteilung der Einnahmen aus dem Ticket müssten auch die kleineren Unternehmen im ländlichen Raum ihr Auskommen haben.
Am Samstag hatte bereits Bremens Mobilitätssenatorin Maike Schaefer davor gewarnt, die für den 1. Mai geplante Einführung des bundesweiten Nahverkehrstickets sei in Gefahr.
Das Bundesverkehrsministerium hingegen hatte zuletzt erklärt, für die Umsetzung des Tickets seien in erster Linie die für den ÖPNV zuständigen Länder und Verkehrsunternehmen zuständig.
Freitag, 6. Januar 2023
Leben ohne Auto auf dem Land: So läuft mein unfreiwilliger Selbstversuch
Utopia hier Von Lena Rauschecker 4. Januar 2023
Leben ohne Auto und mit Fahrrad
Mit dem Fahrrad ins Büro und mit dem Bus zum Sport– in der Stadt kein Problem. Auf dem Land sieht das anders aus. Dennoch lebt unsere Autorin seit dem Sommer ohne Auto in einem kleineren Ort. Sie berichtet über ihren unfreiwilligen Selbstversuch.
Ende Juli war es so weit: Unser Auto kam unerwartet nicht durch den TÜV. Seitdem ist es vorübergehend stillgelegt, weil wir noch nicht entschieden haben, ob wir die relativ aufwendige Reparatur durchführen lassen wollen. Das bedeutet seit etwas mehr als fünf Monaten ein autofreies Leben mit der Aussicht auf Verlängerung. Ich habe gelernt: Auch auf dem Land ist das machbar – aber teilweise frustrierend.
Samstag, 31. Dezember 2022
Toller Erfolg in Österreich: Doppelt so viele haben Klimaticket wie erwartet
Kronenzeitung in Österreich hier
208.000-MAL VERKAUFT
Seit seiner Einführung am 26. Oktober 2021 haben sich mehr als 208.000 Menschen in Österreich bereits das Klimaticket geholt, gab das Klimaschutzministerium am Freitag bekannt. Damit wurden die Erwartungen um das Doppelte übertroffen. Vertriebsstatistiken der Verkehrsunternehmen gingen von rund 110.000 Kundinnen bzw. Kunden aus. Mit dem österreichweiten Klimaticket können die Menschen für 1095 Euro im Jahr österreichweit alle Öffis nutzen.
Sonntag, 13. November 2022
PM: Vorplanung für Ausbau/Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn abgeschlossen
Presseinformation Regionalverband Bodensee-Oberschwaben vom 11.11.22
Vorplanungshefte an „Interessenverband Bodenseegürtelbahn“ übergeben -
Aktuelle Kostenschätzung für die Vorzugsvariante beläuft sich auf 590 Mio. Euro
Die DB Netz AG hatte im Auftrag des Interessenverbandes die Grundlagenermittlung und
Vorplanung mit Kostenschätzung (Planungsphasen 1 und 2) zum Projekt auf der Strecke zwischen
Friedrichshafen und Radolfzell bearbeitet.
Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 10,5 Mio. Euro, von dem das Land Baden-Württemberg ein Viertel übernimmt.
Die Finanzierung des Ausbaus und der Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn erfolgt im Rahmen des Bundes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (Bundes-GVFG), das eine Kostenteilung zwischen Bund, Land und Region vorsieht.
Donnerstag, 10. November 2022
Verkehrsminister Hermann kündigt Gespräche an
Auszüge aus der Schwäbische Zeitung hier 09.11.2022, Alexander Tutschner
Gibt es doch noch eine Chance für die BOB?
... Hermann betonte am Mittwoch mehrmals, dass es sich bei der BOB nur um einen „Regiebetrieb“ handle und nicht um eine Bahn. „Die Züge fährt die DB Regio, das Personal kommt von der DB Regio“, sagte Hermann, die Fahrzeuge seien geliehen. Alles, was die BOB mache, werde vom Land bezahlt.
Dennoch lobte der Minister die Leistungen der BOB: eine wunderbare kommunale Initiative sei sie gewesen in den 90er-Jahren. Die eine Lücke geschlossen hätte, als die damalige Bundesbahn im ländlichen Raum Verkehre abgebaut hätte. „Sie haben das über 25 Jahre großartig gemacht“, sagte Hermann, „hätte es die BOB nicht gegeben, wären die Verkehre ausgefallen“. Aber inzwischen sei das Konstrukt aus der Zeit gefallen, mittlerweile habe man die Deutsche Bahn und ein Regionalisierungsmittel-Gesetz.
Der Abgeordnete des Landkreises Ravensburg, August Schuler (CDU), fragte, ob es für die bis zu 5000 BOB-Fahrgäste am Tag auch nach der neuen Ausschreibung eine gute Infrastruktur geben werde. „Egal, wer bei der Ausschreibung gewinnt, wir haben einen Plan, wie gefahren werden soll“, sagte Hermann. Teilweise habe man in der Region zwei schnelle und zwei langsame Züge pro Stunde, auch die kleineren Orte hätten einen Halbstundentakt. „Das ist das Angebot, das eingelöst werden muss“.....



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