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Montag, 25. Mai 2026

Die Länder stellen sich geschlossen gegen zentrale Reformpläne der Bundesregierung zur Energiewende

Echt klasse, dass Frau Reiche immer solche Veranstaltungen verpasst, aber stets zuverlässig dort anzutreffen ist, wo es um neue AKW`s, Gas und Öl geht. 
Wo sieht sie eigentlich ihre Pflichttermine als deutsche Bundes-Ministerin, wie kommt sie auf die Idee, sie könne sich diese aussuchen?


Joachim Plesch / LinkedIn

Es ist offiziell bestätigt - Katherina Reiche ist krank

Ok, vielleicht nicht mit einer Wahrnehmungsstörung, wie so viele denken, aber zur Energieministerkonferenz war sie "erkrankt" und damit auch bloß keine auf blöde Gedanken kommt, hat sie nicht mal einen Vertreter hingeschickt.

Donnerstag, 14. Mai 2026

Bitte um 10 Jahre Geduld - wenn sie überhaupt noch zu retten ist, die deutsche Bahn

 Morgenpost hier  02.03.2026

Bahn-Chefin Palla wirbt um Geduld: Brauchen zehn Jahre für Sanierung der Schiene

Palla verteidigte das Konzept der längeren Vollsperrungen. Der Weg zu einem funktionierenden Schienennetz „wird steinig und schwer“.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Jetzt kommt der Abschied von Winfried Kretschmann

Ich glaube, dass  der Zauber von W. Kretschmann in seinem unbedingten Willen lag, seinem Land zu dienen. Nie war er berauscht von seiner eigenen Macht, nie hat er sich zu einer Rolle aufgeschwungen, die ihm nicht zustand.....Er stand mit beiden Füßen fest auf dem Boden des Ländles und es ist bezeichnend, dass er im Artikel der SZ als "weise, manchmal kauzig" beschrieben wird und Danyal Bayaz ihn einen "hochanständiger Politiker" nennt. 

Wo gibt`s denn sowas? Hochanständig und weise? Was hatten wir Baden-Württemberger doch Glück!


Süddeutsche Zeitung hier  Kommentar von Roland Muschel, Stuttgart 9. Mai 2026

Hier stimmt der Begriff Ära mal

Winfried Kretschmann: Er hat gezeigt, dass Kompromisse keine Niederlagen sind

15 Jahre hat der Grünen-Politiker das konservativ grundierte Baden-Württemberg regiert, länger als jeder CDU-Ministerpräsident vor ihm. Von seinem Politikstil können auch Jüngere lernen.

Mittwoch, 25. März 2026

Eine positive Vision für alle: Klimaschutz ist besser als jeder Tankrabatt

 Podcast Deutschlandfunk hier  Schulz, Sandra | 25. März 2026,

Klimaziele: Ja/Nein/Vielleicht

Mehr Windräder, mehr Ladesäulen, Milliarden Euro – Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung liegt vor. Fachleute meinen: Die Regierung rechne sich den Klimaschutz schön. 


ARD Tagesschau hier  25.03.2026 Ein Kommentar von Gabor Halasz, ARD-Hauptstadtstudio

Klimaschutz - besser als jeder Tankrabatt

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Doch die Regierung ist sich nicht einig: Die einen drücken aufs Tempo, die anderen bremsen. Hinzu kommt das schlechte Image des Klimaschutzes. Es wird Zeit für ein Rebranding

Sonntag, 15. März 2026

Die EVP-Fraktion im Europaparlament hat direkt mit der AfD EU-Gesetze zur Migration verhandelt & beschlossen

 

Peter Jelinek‬  ‪@peterjelinek.bsky.social‬

Dass die Konservativen strukturiert mit der rechtsextremen AfD im EU-Parlament koaliert? Ahnten wir.

Dass das nachweislich so ist? Zeigen nun eine WhatsApp-Gruppe samt Treffen.

In der Gruppe hieß es nach der Einigung zum Migrationspakt: "Vielen Dank für diese hervorragende Zusammenarbeit".


Sven Giegold‬  ‪@sven-giegold.de‬

Breaking! Geheime Chats in Hand der dpa beweisen: 

Die EVP-Fraktion im Europaparlament hat direkt mit der AfD EU-Gesetze zur Migration verhandelt & beschlossen. 
Fraktionschef Weber täuschte die Öffentlichkeit. 
Alle Bürger Europas haben nun ein Recht auf Aufklärung!

Samstag, 28. Februar 2026

Unter diesen Schulden werden noch Generationen leiden – so wie unter fehlendem Klimaschutz

 

Lisa Nienhaus • 

Da ist sie: die erste Kolumne von Frauke Brosius-Gersdorf in der Süddeutsche Zeitung.

Und ich würde sagen, sie bricht mit einigen falschen Erwartungen an ihre Person.

Ihr Thema: das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz und künftigen Generationen vor fünf Jahren. 

Sie stellt die berechtigte Frage, ob das mit den benachteiligten künftigen Generationen nicht auch die Finanzen betrifft - angesichts der aktuell hohen Verschuldung, die für Verteidigung sogar unbegrenzt möglich ist.

Montag, 2. Februar 2026

Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin

 Die Zeit hier  Eine Kolumne von Petra Pinzler  2. Februar 2026


Statt die Wirtschaft resilienter zu machen, entzündet Katherina Reiche populistische Debatten. Das ist so durchsichtig wie brandgefährlich.

Katherina Reiche ist schon nach einem Jahr deutlich unbeliebter als ihr Vorgänger Robert Habeck in seinen schlimmsten Zeiten. Sie entzündet gern Diskussionen über Themen, für die sie gar nicht zuständig ist, also auch nichts liefern kann – wie jüngst bei der Debatte über die Arbeitszeit und die vermeintliche Faulheit der Deutschen. Und sie kombiniert gern Privates mit Beruflichem, wenn sie etwa mit ihrem Lebensgefährten Karl-Theodor zu Guttenberg auf den gleichen Veranstaltungen unterwegs ist.

Donnerstag, 20. November 2025

"Es geht um den Schutz der tropischen Regenwälder, der Lunge unserer Welt"

 Zeit hier  20. November 2025,Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, Reuters, vsp

UN-Klimagipfel: Deutschland gibt eine Milliarde Euro zum Schutz der Regenwälder


Der neue Waldfonds TFFF belohnt Länder, die ihre Regenwälder schützen. Brasilien hat das Projekt gestartet – und nun auch die Bundesregierung als Unterstützer gewonnen.

Freitag, 10. Oktober 2025

Wenn der Trend fortbesteht, dürfte dieses Jahr damit in die Geschichtsbücher eingehen

 Jan Hegenberg LinkedIn

Ladies and Gentlemen, eine historische Trendwende ist erreicht.

Im ersten Halbjahr 2025 sank ZUM ERSTEN MAL seit Jahrzehnten WELTWEIT die Stromerzeugung aus fossilen Quellen (statistische Pandemie-Ausreißer mal außen vor).

Solar und Wind wachsen ja schon seit Jahren und viele von euch merken bei meiner Freude darüber richtig an, dass unsere Emissionen aber erst mal weiter steigen werden, wenn unser Energiehunger schneller wächst als Wind und Solar.

Besonders krass: Die Trendumkehr wird primär aus China und Indien gespeist, wo fossiler Strom so stark fiel, dass der gleichzeitige Anstieg in EU und USA damit mehr als ausgeglichen wurde (liegt in der EU auch nur an einer schlechten Wasser- und Windernte in Q1).

Wenn der Trend fortbesteht, dürfte dieses Jahr damit in die Geschichtsbücher eingehen 🖖

Sonntag, 7. September 2025

Update: Gerade noch mal verhindert -Der Topf wird nun doch nicht geplündert, der die Mobilitätswende einleiten sollte

  Süddeutsche hier  Kommentar von Michael Bauchmüller  5. September 2025, 

Die Koalition ringt sich doch noch zu einer richtigen Entscheidung durch

Weil Deutschland seine Klimaziele verfehlt, muss es wohl Strafe zahlen. Kurz dachten die Regierungsparteien deshalb an einen Buchungstrick, verkniffen ihn sich aber.  Das ändert nichts daran, dass die Sache ziemlich teuer werden könnte. Dabei gibt es einen Ausweg.

Zu den unangenehmen Gewissheiten des Klimawandels zählt, dass das dicke Ende in aller Regel erst kommt. Und das nicht nur seiner katastrophalen Folgen wegen – sondern auch für den deutschen Staatshaushalt. Im Kreis der EU-Staaten verfehlt Deutschland seine Klimaziele, und das Jahr für Jahr mehr. Europas Regeln sehen vor, dass Berlin dafür bei anderen EU-Ländern Zertifikate zukaufen muss. Bis Ende des Jahrzehnts könnten dafür zweistellige Milliardenbeträge auflaufen. Wer verfolgt, wie die Koalition gerade das Geld zusammenkratzt, ahnt, was das bedeutet.

Samstag, 14. Juni 2025

Zivilgesellschaftliche Akteure haben es traditionell schwerer als große Konzerne, in der EU gehört zu werden

 Zeit hier Von Mark Schieritz

9. Juni 2025

Geheimverträge der EU-Kommission: Wie mächtig ist die Klimalobby?

Nichtregierungsorganisationen und die Europäische Kommission sollen mit Geheimverträgen deutsche Firmen unter Druck gesetzt haben. Was an den Vorwürfen dran ist.

Mittwoch, 12. März 2025

Dringend benötigte Nachhilfe in Sachen Demokratie - Eine Antwort wie eine Ohrfeige

 hier  SZ.de  Artikel von Von Michael Bauchmüller, Berlin • 12.3.25

Kleine Anfrage

In 551 Fragen wollte die Unionsfraktion herausfinden, ob der Staat Organisationen fördert, die gegen rechts demonstrieren. Jetzt hat die Bundesregierung geantwortet. Und zwar deutlich.

Eine Antwort wie eine Ohrfeige

Die Union wollte es wissen, und zwar genau. Werden Vereine und Organisationen, die im Januar gegen rechts im Allgemeinen und die CDU im Speziellen demonstrierten, von staatlichen Stellen unterstützt? Die Frage nach deren „politischer Neutralität“, so hatte die Unionsfraktion festgestellt, „sorgt aktuell zunehmend für Debatten“. Satte 551 Fragen reichte sie deshalb mit einer sogenannten „Kleinen Anfrage“ ein, sie widmeten sich 17 verschiedenen Organisationen, alle 17 waren empört. Und jetzt hat die Union eine Antwort.

Donnerstag, 27. Februar 2025

Verrückte Zeiten, in denen Kaffee-Unternehmer mehr von der Zukunft zu verstehen scheinen als Kanzlerkandidaten…

 Linkedin Tim Meyer  27.2.25

Energie auf den Punkt.

„Der grüne Umbau von Gesellschaften und Industrie
ist also nicht schon wieder beendet?
Nein, er hat gerade erst angefangen.
So wie auch der Kampf gegen den Klimawandel
gerade erst begonnen hat.“

Donnerstag, 23. Januar 2025

Das Perfide ist, dass eine massenhafte Mobilisierung von Maschinen und Automaten dahintersteckt

 Süddeutsche Zeitung hier  Kommentar von Johan Schloemann  21. Januar 2025,

Im Kampf gegen Niedertracht hilft vor allem: Anstand

Trump und Co. haben aus Meinungsfreiheit einen Kampfbegriff gemacht, um die Gesellschaft zu strangulieren. Dagegen kommt man mit staatlicher Regulierung nicht an. Aber es gäbe noch eine andere Möglichkeit.

Mittwoch, 25. Dezember 2024

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen sind nicht nur miteinander verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig

 

hier

Wer denkt nicht als Erstes an die furchtbaren, ergebnislosen COPS von 2024. Nun liegen 2 neue Berichte vor zur Vorbereitung des Nächsten COP-Treffens, das endlich mal wieder in einem Nicht-Ölstaat stattfinden wird. Man könnte hoffen, dass es dann mal wieder positive Nachrichten gibt.


Zum Anhören Deutschlandfunk hier und hier Seynsche, Monika | 18. Dezember 2024

UN-Konferenz zur Biodiversität: Die Ergebnisse der IPBES

Biodiversität: UN-Organisation IPBES stellt Ergebnisse vor

Schutz von 30 Prozent der Landfläche bis 2030, nachhaltige Lebensweise für die Menschheit bis 2050 – so die Ziele der UN-Biodiversitätskonferenz von 2022. Jetzt hat die IPBES dafür die wissenschaftlichen Grundlagen veröffentlicht.

Freitag, 1. November 2024

Steffi Lemke hat eine "Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" zur COP 16 mitgebracht

 Süddeutsche Zeitung  hier  30. Oktober 2024,Von Tina Baier

Warum Deutschland ein Problem löst, das es gar nicht hat

Kurz vor Ende der Weltnaturkonferenz in Kolumbien legt Bundesumweltministerin Steffi Lemke überraschend einen Plan gegen das Artensterben im eigenen Land vor. Was gut klingt, hat allerdings einen Haken.

hier alles zum Download

hier Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt

Die Verabschiedung des globalen „Kunming-Montreal-Biodiversitätsrahmens“ (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework – GBF) im Dezember 2022 auf der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) hat unmittelbare Auswirkungen auf die Naturschutzpolitik in Deutschland.

Zum Endspurt der Weltnaturkonferenz im kolumbianischen Cali nimmt auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke am UN-Gipfel teil, bei dem noch bis Ende der Woche über den globalen Naturschutz verhandelt wird. Ziel des Treffens ist es, eine Art Zwischenbilanz zu ziehen, wie weit die Welt bei der Umsetzung der Naturschutzziele gekommen ist, die vor zwei Jahren in Montréal vereinbart wurden.

Montag, 15. Juli 2024

Deutsche Bahn - Nur wenige von uns werden noch leben, wenn die Bahn wieder funktioniert

 Rote Klimakarte -Bareiß meldet sich zurück  und macht als Verkehrssprecher der Union massiv Stimmung gegen die Bahn.

Wie das in Ampelzeiten so üblich ist, existiert auch bei ihm eine massive Wahrnehmungssperre bezüglich seiner - noch gar nicht so alten - Unionsregierten Vergangenheit. 

Wie gut, dass es die verlorenen  Erinnerungen bei der Presse gibt! Denn die CSU war, zumindest war das  in der Regierungsverantwortungs-Vergangenheit so,  immer eindeutiger und mächtiger  Regierungspartner der CDU.... siehe unten

Kurze Auszüge aus dem Tagesspiegel   hier

 „Lutz ruiniert bei der EM den guten Ruf unseres Landes“

CDU-Verkehrssprecher Bareiß fordert Bahnchef zum Rücktritt auf

Freitag, 12. Juli 2024

Die rasante Entwicklung der Batterieforschung läuft bereits - nur nicht in Deutschland, da wird erst noch darüber nachgedacht

 Fritz schrieb mir: Anbei noch ein SZ-Interview mit dem „Batteriepapst“ Fichtner.

Noch ein Vergleich: Avisierter CO2-Ausstoß Batterieherstellung 10 kg CO2/kWh (z.Z. noch 30). 
1 Wegwerf-Weinflasche ca. 1 kg CO2. Da sollte man sich mal den Jahresverbrauch für Wein und Sekt überdenken!

Süddeutsche Zeitung  hier  17. April 2024,Interview von Steve Przybilla

E-Autos: Zehn Minuten laden, 700 Kilometer Reichweite

Viele Deutsche lehnen E-Autos ab - aus Sorge, sie ständig laden zu müssen. Dabei schreitet die Entwicklung neuer Akkus rasant voran. Batterieforscher Maximilian Fichtner über sinkende Preise, neue Chemie und den fehlenden Willen der Hersteller.

Mittwoch, 19. Juni 2024

Infrastruktur: Ein Land steht still

 Süddeutsche Zeitung hier  16. Juni 2024, Von Gerhard Matzig

Marode Brücken, ruinierte Bahnhöfe, kaputte Straßen, fehlende Trassen – und: kein Netz. Neueste Schätzungen aus der Republik der Sitzenbleiber.

links: Symbolbild aus Ravensburg/Weingarten
Thema: der verpatzte Radschnellweg

Mittwoch, 29. Mai 2024

Mobilität: Wie Deutschland zum Fahrradland werden kann

 Süddeutsche Zeitung hier  28. Mai 2024, Von Vivien Timmler, Berlin

Das Potenzial des Radverkehrs ist riesig - es wird nur nicht genutzt. Wie sich das ändern ließe und was es dem Klima bringen würde.

Wann ist ein Land ein Fahrradland? Wenn Radfahrer sich keine Gedanken mehr um ihre Sicherheit machen müssen? Wenn sich kurze Wege besser mit dem Fahrrad zurücklegen lassen als mit dem Auto? Oder erst, wenn innerstädtisch mehr Kilometer mit dem Rad gefahren werden als mit jedem anderen Verkehrsmittel?

Mit der aktuellen deutschen Fahrradpolitik wird das so oder so schwierig. Der Anteil des Radverkehrs auf sogenannten Alltagsstrecken bis 30 Kilometer liegt in Deutschland bei 13 Prozent, bis 2030 soll er sich auf gerade einmal 15 Prozent erhöhen. Viel mehr ist wohl auch nicht drin: Das Bundesverkehrsministerium hat die Fördermittel für den Radverkehr zuletzt erneut gekürzt, von 750 Millionen Euro im Jahr 2022 und 560 Millionen Euro im Jahr 2023 auf nun nur noch 367 Millionen Euro im Haushalt 2024. Die Zuschüsse an die Länder für Radschnellwege wurden mehr als halbiert, Förderprogramme für Fahrradparkhäuser gleich ganz abgeschafft.

Dabei ist das Potenzial des Radverkehrs in Deutschland riesig, wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt.