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Montag, 13. Januar 2025

Erneute Demonstration gegen Rechts in Ravensburg geplant – bisher schon an die 100 Organisationen dabei

  Pressemitteilung vom 13.1.2025


Am 25.1.2025 wird, wie zuvor im Januar 2024, wieder eine Demonstration unter dem Motto "Laut gegen Rechts" in Ravenburg stattfinden. Nachdem sich im Januar letztes Jahr 9000 Bürger*innen und über 50 Organisationen unter demselben Motto gegen die bekannt gewordenen "Remigations (Deportations)"-Pläne von AfDlern und Rechtsextremen stellten, sind es dieses Mal bisher 100 Organisationen und Vereine die sich dem Aufruf angeschlossen haben


Unter anderen sind dabei: der DAV Ravensburg, die DGB Bodensee-Oberschwaben, Amnesty International, Lebenshilfe e.V., die Brauerei Härle, die Linse Weingarten, PAX Christi. Das Bündnis umfasst Gastronomie, zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen, Handwerksbetriebe, Jugendverbände, Künstler*innen und Sportvereine.

Beginnen wird die Demonstration am 25.01. um 15 Uhr mit einer Kundgebung am Bahnhof, dann geht es weiter zum Marienplatz, auf dem es eine große Kundgebung mit Reden und Musik geben wird.

Sonntag, 2. Juni 2024

Dagegen sein! Was bewirkt Protest

 Ein Video vom ZDF, welches recht interessant ist  hier

Gegen Krieg, Umweltzerstörung oder Rassismus: Überall wird protestiert. Erleben wir eine neue Protestkultur? Und was sagt das über unsere Gesellschaft?

Videolänge:42 min Datum:24.05.2024

Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 22.05.2025




Donnerstag, 2. Mai 2024

Am Wochenende 01./02.06.2024 finden die vierten bundesweiten dezentralen Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ statt.

Bundesweite Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ am 01./02.06.2024    

Bündnis Verkehrsinitiativen, Parents for Future und zahlreiche Bürgerinitiativen vor Ort 

fordern Moratorium des Bundesverkehrswegeplans und echte Verkehrswende. 


Wir fordern:  

✅ Moratorium des Bundesverkehrswegeplans 2030, keine neuen  Autobahnen und Bundesstraßen! 

✅ Klimasofortprogramm für den Verkehrssektor!  

✅ Mehr Geld für den ÖPNV!  

✅ Soziale und klimagerechte Mobilitätswende! 

✅ Klimaschutz und Verkehrssicherheit durch Tempolimit jetzt: 120/80/30! 

Samstag, 4. März 2023

Was die Klimabewegung von früheren Erfolgen lernen kann

Standard  hier  Julia Beirer  3. März 2023

Bild hier aus vienna.at

Hainburger Au

In den 80er-Jahren verhinderten Umweltschutzbewegungen ein Kraftwerk in den Donau-Auen. Das Rezept für erfolgreichen Protest gilt auch heute noch

Männer und Frauen verkleidet als Auhirsch, Eisvogel, Rotbauchunke und Schwarzstorch. Was nach sehr spezifischen Faschingskostümen klingt, ist im Mai 1984 kein verspäteter närrischer Gag. Unter Hirschgeweih und Federkleid stecken Umweltschützerinnen und Umweltschützer. Sie haben zur "Pressekonferenz der Tiere" geladen.

Ihre Botschaft: Der Bau des Donaukraftwerks Hainburg im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich müsse verhindert werden, er gefährde den Lebensraum der Tiere. Stattdessen fordern sie, das Gebiet zum Nationalpark zu ernennen.

Erfolgreicher Protest

Mittwoch, 18. Januar 2023

Fridays for Future kündigt neue Proteste im März an

 Zeit hier

Für den 3. März ruft Fridays for Future zum globalen Klimastreik auf. An der letzten Demonstration dieser Art beteiligten sich in Deutschland Zehntausende Menschen.

Nach den Protesten in Lützerath ruft die Organisation Fridays for Future zu neuen großen Klimademonstrationen auf. Ein neuer sogenannter globaler Klimastreik soll am 3. März stattfinden, wie Sprecherin Pauline Brünger sagte. Man werde dann eine Politik einfordern, die der Klimakrise gerecht werde. "Lützerath ist dafür ein Beispiel, die Liste der klimapolitischen Verfehlungen der Regierung ist jedoch lang."

Fridays for Future hat in der Vergangenheit bereits mehrfach zu weltweiten Klimaprotesten aufgerufen. Im September 2022 etwa gingen in Deutschland dabei mehrere Zehntausend Menschen auf die Straße.

Zuletzt hatten Klimaaktivisten mit Protesten gegen den Abriss von Lützerath Demonstranten mobilisiert. Das Dorf, ein Ortsteil von Erkelenz westlich von Köln, wurde von der Polizei geräumt und soll abgebaggert werden, um an die darunter liegende Braunkohle zu kommen. 

Dies sei zur Aufrechterhaltung der Energiesicherheit dringend nötig, argumentieren RWE und die nordrhein-westfälische Landesregierung. Klimaaktivstinnen und -aktivisten bestreiten das.


Samstag, 3. Dezember 2022

Warum die „Letzte Generation“ alles richtig macht

 In den letzten Wochen gab es viel Mist, aber auch viele erstaunlich gute Artikel zu lesen, die sich mit den Aktionen der letzten Generation beschäftigen. Dieser hier ist einfach nur genial! Lesen Sie ihn selbst!

Übermedien  hier  von   24.11.22

:  Wirkungsvolle Protestformen


1: Was nicht sein kann

Der Mensch weiß zu viel, über sich und die Welt. Selbst unsere eigene Endlichkeit ist uns schmerzlich klar. Einer der wichtigsten Mechanismen unserer Psychohygiene ist deshalb die Verdrängung. Würden wir bei jedem Spaziergang ausführlich bedenken, überfahren werden zu können, wären wir gelähmt vor Angst – und blieben zu Hause. Ebenso normal scheint es, jenes wissenschaftlich belegte Szenario, als Spezies milliardenfach in Tod und Elend zu laufen, im Alltag auszublenden. Wir müssen unser Leben heute leben, egal was in 20 oder 200 Jahren mit der Welt passiert. Der Alltag geht schließlich weiter, auch wenn er unsere Normalität früher oder später zerstören wird.

In diesen Wochen erleben wir vielleicht den Anfang vom Ende einer immensen kollektiven Verdrängungsleistung. Als vorvergangene Woche die Aktivistin Carla Rochel bei Markus Lanz saß, hatte der Diskursaufbruch seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht: „Wie sollte ich denn sonst mit meinen 20 Jahren hier sitzen“, sagte sie, „und über die Klimakatastrophe debattieren können, wenn wir nicht [den Alltag] unterbrechen würden? Und ich weiß, dass das unangenehm ist, weil wir Tag für Tag auf die Straße oder in die Museen tragen, was wir alle so gerne ignorieren würden.“

Nur der Konjunktiv stimmt in diesen Sätzen nicht: Die meisten von uns ignorieren sehr erfolgreich und seit langem die Realität des drohenden Klimakollaps. Doch spätestens in diesem Moment musste man feststellen: Die „Letzte Generation“ hat ihre Themen, Anliegen und Persönlichkeiten mit wenig Budget innerhalb kürzester Zeit in die breite Öffentlichkeit gebracht. Über sie und ihre Schwesterorganisationen „Extinction Rebellion“ und „Just Stop Oil“ wurde so groß berichtet wie über kaum eine Gruppierung der vergangenen Jahre. Die Videos erreichten hunderte Millionen Abrufe, die „New York Times“ kommentierte, Staatschefs äußerten sich. Wer mir ein Beispiel eines quantitativ effizienteren Protests zeigt, bekommt einen unversehrten Monet.

Mittwoch, 8. September 2021

 


Am 24.09. ist Großstreik und wir sind in FN auch mit dabei! Um 14.00 treffen wir uns am Franziskusplatz von wo aus wir die Demoroute dann starten.  Die nächste Bundesregierung ist die letze die noch wirklich etwas bewirken kann im Hinblick auf den CO2 Ausstoß von Deutschland. Aus diesem Grund brauchen wir so kurz vor der Bundestagswahl ALLE Menschen um für unsere Zukunft zu kämpfen!  Kommt zahlreich, kommt bunt, bringt Menschen, Plakate und Banner mit. Wir freuen uns auf euch 💚

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Montag, 14. Juni 2021

Im ganzen Regionalverbandsgebiet gibt es momentan sowohl laute und als auch andächtige Proteste, denn am Mittwoch trifft sich der Regionalverband, um den Weg zur Fortschreibung frei zu machen.

Dafür müssen nur noch mehrere tausend Einwendungen im Eilverfahren verworfen werden, aber damit hat der Regionalverband Erfahrung. Auch dass das Gremium des Regionalverbandes die Mammut-Vorlage mit tausend Seiten gerade erst vor 1 oder 2 Wochen erhalten hat, spricht Bände. 
Wer außer den Bürgermeistern kann sich die Zeit zum Studium der Unterlagen so kurzfristig im Alltag nehmen?

Wie Frau Burger von SatireSenf schon weise sagte: Das Gremium muss sich entscheiden, ob es für einen glanzvollen Abgang in Rente für seinen Regionaldirektor Franke stimmt oder ob es seiner Verantwortung gegenüber den Bürgern gerecht wird.

lauter Protest in Sigmaringen, Bild von Rüdiger Sinn



andächtiger Protest auf dem Höchsten, Bild ebenfalls von Rüdiger Sinn

viel mehr Fotos und Berichte zu den Veranstaltungen:
hier auf dem Blog des "ABÜ Zukunftsfähiger Regionalplan"

Mittwoch, 17. März 2021

Globaler Klimastreik am 19.3.21

 

                          hier gehts zum Aufruf !

                          hier  gibt`s interessante Ergänzungen von Fridays4future
                          Darin wird auch erklärt wie man von zuhause aus teilnehmen kann

Samstag, 5. Dezember 2020

Aktionen: Am 5. Dezember ist Weltbodentag!

Der Tag für unsere am meisten unterschätzte Ressource!

 Das Aktionsbündnis Grünzug Salem und der BUND Salem nehmen den Weltbodentag zum Anlass, mit einer Fotoaktion auf den drohenden Verlust von 27,4 Hektar bester landwirtschaftlicher Böden vor Ort hinzuweisen. Sie möchten damit den Forderungen der Naturschutzverbände und den knapp 1.500 Unterschriften engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Salem gegen die Fortschreibung des Regionalplanes Nachdruck verleihen.



Mit der Fotoaktion zum Weltbodentag protestieren das Aktionsbündnis Grünzug und der BUND Salem gegen die Planung des Regionalplans, nach dem in Salem 27,4 ha des geschützten Grünzugs zum Schwerpunktgebiet für Industrie und Gewerbe umgewandelt werden soll.
 
Stellvertretend für alle Böden, die in der Planung zur Versiegelung vorgesehen sind, hat das Aktionsbündnis Grünzug Salem das Gebiet zwischen den Salemer Ortsteilen Neufrach und Buggensegel ausgewählt. „Hier und anderswo hat sich Widerstand formiert, der den Regionalverband mit Einsprüchen nach der Offenlage nachdrücklich auf diese und andere Fehlplanungen hingewiesen hat“, meint Suzan Hahnemann „Wir bekommen aus unserem Rathaus und dem Regionalverband immer die Erklärung, dass man hier nichts ändern könne und man die gesetzten Vorgaben umsetzen müsse.“ Fritz Vogel bekräftigt: „Auf Bundes- und Länderniveau zeigt sich ein Umdenken, das auch in den Regionen und Gemeinden ankommen muss! Der kommunalen Planungshoheit müssen von der Landesregierung Grenzen gesetzt werden.“ 

Mit der leichtfertigen Zerstörung wertvoller Böden werden Fakten geschaffen, die unumkehrbar sind. Seit 1992 gingen in Deutschland allein 1,35 Mio ha landwirtschaftlicher Flächen verloren – das entspricht 20 mal der Fläche des Bodenseekreises oder 25 mal der Fläche des Bodensees.

Bereits 2002 hatte sich die Bundesregierung eine Netto-Null-Neuversiegelung von Böden als Ziel gesetzt – dennoch verbrauchen wir auch heute noch das Doppelte dessen, was einmal für 2020 angestrebt war. Das sind schlechte Nachrichten für die regionale Ernährungssicherung, für biologische Lebensräume, für die Grundwasser-Neubildung und die immer noch unterschätzte klimatische Ausgleichsfunktion unserer Böden.

Freitag, 4. Dezember 2020

Presseschau: Schwäbische Zeitung, 04. Dezember 2020: Mit Fotoaktion gegen Versiegelung von Böden

Das Aktionsbündnis Grünzug Salem und der Bund Salem nehmen den Weltbodentag am Samstag, 5. Dezember, zum Anlass, mit einer Fotoaktion auf den drohenden Verlust von 27,4 Hektar aus ihrer Sicht "bester landwirtschaftlicher Böden vor Ort hinzuweisen", wie die Umweltschützer in einer Pressemitteilung schreiben.



Dienstag, 24. September 2019