Klimafakten.de
Ein "White Paper" der Technical University of Munich zu Klima & Elektroauto rauscht grad durch den Blätterwald.
Was sagt die Forschung wirklich?
Klimafakten.de
Ein "White Paper" der Technical University of Munich zu Klima & Elektroauto rauscht grad durch den Blätterwald.
Was sagt die Forschung wirklich?
Dr. Susanne Götze
Aber gleichzeitig vollzieht sich gerade eine weltweite Energie-Revolution: In unserem DER SPIEGEL-Aufmacher „Sieg der Sonne“ schreiben wir über die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Solarenergie - auch in Deutschland.
Meine SPIEGEL-Kollegen berichten für den Text aus Indien und den USA, ich war in Freiburg beim Fraunhofer ISE: neben Speichern und potenteren Solarzellen testen die Forscher dort auch sogenannte Netzbildende Wechselrichter.
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg LinkedIn
Die EEG-Novelle gefährdet den Ausbau der erneuerbaren Energien in Süddeutschland
Umweltministerin Thekla Walker sieht im Interview mit dem Staatsanzeiger die Dynamik beim Zubau von Photovoltaik und Windenergie in Gefahr
vielleicht in diesem Zusammenhang nicht ganz uninteressant: insbesondere Bauernpräsident Rukewied verdient fleißig mit seinen Forderungen hier
Dr. Bernd G. Abraham70 % Ernteausfall.
Mitten in Baden-Württemberg.
Eine Zahl, bei der man zweimal hinschauen sollte.
Im Südwesten Deutschlands kämpfen Landwirte derzeit mit extremer Hitze und Trockenheit.
Christian Stoecker
Kolumne: Selbst die, die an Batteriegroßspeicher glauben, haben ihr rasantes Wachstum dramatisch unterschätzt.
Aktuelle Anschlusszusagen ergeben für Deutschland bereits ein Wachstum um den Faktor 27. Das wird das Stromsystem fundamental verändern (ob K. Reiche will oder nicht).
Der Satz, der mehr verrät, als er vermutlich sollte
„Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land.“
Hans Thomas Krumenacker / LinkedIn
Beim UN-Gipfel gegen Wüstenbildung #UNCCD COP17 in Ulaanbaatar fordern die Vereinten Nationen einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Steppen, Savannen, Prärien, Wiesen und anderen Graslandschaften
Manfred Josef Hampel / LinkedIn
642 km thüringer Radwege stehen 35.000 km in den Niederlanden gegenüber.
Diese Zahl ist kein statistischer Fehler, sondern das Symptom einer jahrzehntelangen Infrastrukturpolitik eines städtischen und ländlichen Stückwerks.
Merz sagt "Das ist Klimawandel" und meint damit anscheinend: "Das erledigt sich von selbst."
Der Hürtgenwald brennt, Tausende werden evakuiert, der größte Waldbrand in der NRW-GesDiese Regierung sucht alles Mögliche, nur keine Antworten auf den Klimawandel
Tim Meyer / LinkedIn
Und wieder „Zahlen wie Donnerhall“:
die Bundesnetzagentur hat bekanntgegeben, wie viel Anschlusszusagen für Großbatteriespeicher bislang von den Netzbetreibern gegeben wurden.
Martin Jendrischik / LinkedIn
Der Chef des weltgrößten Netzausrüsters widerspricht der Ministerin. Öffentlich. Mit Zahlen
"Wir haben noch nicht mal das gebaut, was wir uns in Deutschland vor Jahren vorgenommen haben. Jetzt zu sagen, wir brauchen weniger, ist der falsche Weg", sagt Andreas Schierenbeck, CEO von Hitachi Energy, dem Handelsblatt.
Dr. Christian Spindler, 24. August 2026
Der Klimawandel wird kaum noch geleugnet.
Er wird verwaltet, relativiert und vertagt.
Die Forschung kann das inzwischen zählen – und ich habe daraus ein Werkzeug gebaut.
Martin Jendrischik / LinkedIn 02. 08.2026 hier
Sein Vater war Landarzt. Nach Tschernobyl kaufte die Familie mit ein paar hundert Nachbarn das Stromnetz ihrer Gemeinde.Heute sitzt Alexander Sladek im Vorstand der EWS Schönau, der größten Energiegenossenschaft Baden-Württembergs. Und er kämpft gegen einen Gegner, den seine Eltern nicht auf dem Zettel hatten: den eigenen Staat.
Welch ein trauriger Auftakt des wieder aufgetauchten Kanzlers: Man glaubt ihm rein gar nichts mehr.
Das eigentliche Problem ist immer wieder, dass Merz und seine Partei die Tragweite der "grünen" Klimaproblematik einfach nicht verstehen können. Er denkt, mal vorne hin stehen und paar Sätze sagen - wutsch Problem gelöst, ab zum nächsten Punkt. Dabei hat er noch nicht mal an der Oberfläche gekratzt und weiß rein gar nichts über das Thema.
Ist ihm ja auch egal, er braucht diesen grünen "Quatsch " doch nicht, der große Wirtschaftskenner.
Blöd nur, dass sich immer mehr zeigt, dass seine viel beschworene Wirtschaftskompetenz auf Sand gebaut ist. Man kann immer mehr sehen, dass Wirtschaftskompetenz nur dann gegeben sein kann, wenn man gleichzeitig in der Lage ist die planetaren Grenzen und die gegebenen Sicherheitsbedingungen wahr zu nehmen. Ein weiterer Blickwinkel also, als ihn Merz je haben wird.
„Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen"
Bundeskanzler Merz hat am Samstag in Hürtgenwald Einsatzkräften gedankt, die den bislang schwersten Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes erfolgreich bekämpft haben. Neben dem Dank betonte Merz: „Das ist der Klimawandel", und wandte sich ausdrücklich an Klimawandel-Leugner. Doch weitere Worte lassen erahnen: Es ist weiterhin in erster Linie Rhetorik.
Martin Jendrischik
250 Megawatt Leistung. Rund 500 Megawattstunden Kapazität. Sechs Monate Bauzeit.
Am 13. August hat Münch Energie bei Leuna/Krumpa im Saalekreis den größten derzeit in Betrieb befindlichen Batteriespeicherverbund Deutschlands eingeweiht, unweit von Merseburg und dem Chemiepark Leuna. Ministerpräsident Sven Schulze war dabei.Fünf Teilanlagen, eigene Umspannwerke mit 300 Megavoltampere Anschlussleistung, vollständig privatwirtschaftlich finanziert, ohne staatliche Förderung. Der Ausbau auf 800 Megawattstunden soll noch 2026 folgen.
Thomas Reinsch
Nur eine Empfehlung --> den Beitrag von Maximilian in Ruhe einmal (besser zweimal) lesen
und sich dann die Frage stellen, trifft dies möglicherweise auch noch für andere Bereiche des sozialen Zusammenhalts, der gesellschaftlichen Entwicklung zu.Maximilian Runge-Segelhorst
Alle reden davon, dass unsere Sozialsysteme "finanziert" werden müssen. Aber stimmt das überhaupt?
Die Welt hat einen historischen Energie-Meilenstein erreicht: Weltweit sind inzwischen mehr als drei Terawatt Photovoltaik-Leistung installiert.
Jan Schmirmund , LinkedIn
Zum Beispiel gestern (17.08.) im Deutschlandfunk Klaus Wiener MdB: Angesprochen auf die Frage, was denn die Union in den letzten Jahren für den Klimaschutz getan hat und warum der Herr Bundeskanzler zu dem Thema lautstark schweigt, musste der gute Mann, tatsächlich auf, Achtung: Klaus Töpfer und Angela Merkel zurückgreifen. Da bin ich fast vom Stuhl gefallen.
Alfred R. Krappel 18. August 2026
Ampel am Galgen: Mit dieser Vorrichtung am Traktor fuhr ein niedersächsischer Landwirt nach Berlin. (Quelle: LsV Wesermarsch, t-online)
Drei Millionen Tonnen Getreide verdorrt. Der Bauernverband fordert: billigeren Diesel.
Peter Jelinek / LinkedIn
Die Folgen der Klimakrise (und des Wetterphänomens El Niño) sind im eigentlichen Sinne nicht politisch.
Sie sind lediglich physikalische Gesetzgebungen, vor denen uns eine Reihe an Klimaforscher*innen konstant seit den 1980er Jahren warnen.
Das Schweigen des Kanzlers und des EU-Rates – und folglich auch der EU-Kommission – wiederum schon.
Kein Hitzegipfel in Berlin oder Brüssel, nicht einmal ein Notfalltreffen zur kürzlich aufgetretenen Stromkrise in Ungarn oder Rumänien oder zur sich anbahnenden historischen Ernteausfällen, die preislich früher oder später in den Backstuben und damit den Verbraucher*innen landen werden.
Aber es passt zur Zeit und eben jene Zeit müssen wir uns genauer anschauen, um zu verstehen, wieso das Schweigen so groß wie die derzeitigen Folgen der Klimakrise ist.
Der neue Klimabericht aus Brüssel hier
Peter Jelinek 16. August 2026
Wie aus dem Klimanotstand die Kettensäge wurde
Jürg Vollmer / LinkedIn Aug. 11, 2026 (Schweiz)
Das Wasser soll nicht von Feld und Wiese abfliessen.
Das «Slow Water»-Projekt will es bremsen und speichern.
https://www.food-revolution.info/p/trockenheit-duerre-2026-slow-water
Jan Schmirmund /LinkedIn
Angesichts der aktuellen Forderungen des Deutscher Bauernverband e.V. möchte ich mal den Landwirt Martin Jucker mit den Worten zitieren, die er mir für mein Buch "Regenerative Wirtschaft" gesagt hat:
"Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, langfristig zu denken. Wir sind hier die fünfte Generation, und der Hof soll noch für viele Generationen erhalten bleiben.
Da bringt es nichts, in 5-Jahres-Zyklen zu planen. Ich bin überzeugt, dass wir mittelfristig mit weniger Aufwand mehr Ertrag erwirtschaften werden.
Wir haben den degenerativen Prozess umgekehrt, bauen wieder fruchtbare Böden auf und schaffen ein insgesamt resilienteres Produktionssystem.
Joachim Plesch / LinkedIn
... denn mit diesem nun nochmals als verfassungswidrig eingeschätzten Netzpaket werden bereits genehmigte und im Bau befindliche Investitionen v.a. in Windkraft plötzlich zunichte gemacht.Von 71 Mrd Euro Investitionsvolumen reden Branchenkenner.
Das neue Rechtsgutachten des Bundesverband WindEnergie e.V. zeigt nun auf, dass das verfassungswidrig ist:
"Die Bundesregierung greift in geschützte Rechtspositionen von Vorhabenträgern ein, die ihre Projekte bereits jahrelang planen und teilweise bereits Genehmigungen und Zuschläge erhalten haben. "
Jan Oliver Löfken / LinkedIn
Aktionsprogramm hier
Moore wieder vernässen, Flussauen renaturieren, Wäldern mehr Resilienz verleihen – Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) will das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz in einer neuen Fassung vorstellen.
Hier der Entwurf. Genau zum richtigen Zeitpunkt.
Niklas Stoll / NABU auf LinkedIn
Ich habe einen Blogbeitrag für den Naturschätze Retten Blog des NABU geschrieben, der einen guten Einblick in meine aktuelle Arbeit beim NABU gibt. Dort arbeite ich seit Mai zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO), die am 18.8 zwei Jahre alt wird.Die W-VO soll die (trotz teils seit Jahrzehnten geltender umfangreicher Naturschutzrichtlinien) voranschreitenden Abwärtstrends von Biodiversität und des Zustands von Ökosystemen und Arten aufhalten und umkehren.
Hierzu schreibt sie erstmals im Naturschutz verbindliche Ziele und Fristen zur Zielerreichung fest und setzt das Ziel, degradierte Lebensräume und Arten von einem schlechten in einen guten Erhaltungszustand zu versetzen.
Dabei überlässt sie den Mitgliedstaaten aber freie Hand in der Umsetzung.
Thomas Reinsch / LinkedIn
Wenn Politik die Wechselwirkungen nicht mehr sehen will
Über eine Regierung, die Probleme nicht löst, sondern verschiebt
Wolfgang Ertel <ertelw@gmail.com> Gesendet: Sonntag, 9. August 2026 20:15
Vorlesung zur Einführung in die Nachhaltigkeit
und zwar ab dem 8. Oktober, immer Donnerstags um 16 Uhr
im Raum H002 an der RWU
in Weingarten in der Doggenriedstraße.
Der Begriff "Wetter" mutiert zum neuesten Kampf-Narrativ der CDU - Hauptsache man muss den Begriff Klimawandel nicht in den Mund nehmen! Und damit - womöglich - auch noch den Grünen einen Punkt überlassen, siehe Wiebke Winter ganz am Ende.
Lieber Nebelkerzen zünden....Wenigstens solange das halt noch funktioniert - und dann?
Wer will schon so weit vor raus denken, das ist ganz schön anstrengend! Und dann auch noch die vielen Fakten und Hintergründe bedenken..... Lieber ganz schnell irgendwas machen, was für die Bevölkerung nach Lösung aussehen könnte - Wählerstimmen sichern halt. Geld spielt bekanntlich keine Rolle.
Also sorry: Ich fühle mich bei Herrn Bilger nicht in guten Händen aufgehoben...
Ferhat Kacmaz /SPIEGEL-Bestseller-Autor / LinkedIn
Der Rhein steht am Pegel Kaub bei 17 bis 19 Zentimetern – unter dem bisherigen Rekordtief von 2018.
Das klingt nach Wetterbericht, ist aber Industriepolitik
Frachter fahren mit rund einem Fünftel ihrer Ladung, die Kosten pro transportierter Tonne haben sich verdrei- bis vervierfacht, und Chemie, Stahl und Kraftwerke bekommen ihre Rohstoffe nur noch tröpfchenweise.
Deutschland debattiert über KI, Rechenzentren und Standortqualität – und scheitert währenddessen an einer Fahrrinne, deren Vertiefung am Mittelrhein seit 2018 angekündigt ist. (Anmerkung: ob das die tatsächliche Lösung sein könnte siehe unten) Ausweichen auf Bahn oder Lkw funktioniert nicht, weil dort die Kapazität ebenfalls fehlt. Wer Infrastruktur als Kostenposten behandelt statt als Produktionsfaktor, bekommt die Rechnung eben nicht im Haushalt, sondern in der Fabrik.
Sehr interessant zum Anhören. Empfehlenswert !
Deutschlandfunk hier Rabhansl, Christian | 08. August 2026,
RND hier Markus Decker 06.08.2026,
Auen und Feuchtgebiete wiederherstellen
Ehemalige Bundesumweltministerin: „Deutschland wird systematisch entwässert“
Die Grünen-Politikerin Steffi Lemke nennt das extreme Niedrigwasser „gravierend“. Und sie fordert energische Gegenmaßnahmen: Das Wasser müsse in der Landschaft gehalten werden.
RND hier Ein Kommentar von Markus Decker 04.08.2026,
Niedrigwasser, AKW-Probleme, Ernteausfälle -
Wir können mit dem Klimawandel auch wirtschaftlich nicht leben
Allein die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf dem Rhein durch Niedrigwasser zeigt, dass der Klimawandel immer größere ökonomische Schäden hinterlässt. Trotzdem ist von Klimaschutz selten die Rede. Hitzeschutz klingt einfach verheißungsvoller.
Dr. Martin Bethke
Deutschlands Landwirte sind für subventionierten Agrardiesel auf die Straße gegangen. Aber wenn es um Klimaschutz geht, hört und sieht man von ihnen nichts.Euronews hier Von Angela Symons 05/08/2026
Unterschätztes Werkzeug: regenerative Bauern schützen Spaniens Land vor Bränden