FRankfurter Rundschau hier 11.06.2026, Von: Joachim Wille
Neuer Klimaplan: 5000 Euro für alle und Erderwärmung bei 1,8 Grad
FRankfurter Rundschau hier 11.06.2026, Von: Joachim Wille
Neuer Klimaplan: 5000 Euro für alle und Erderwärmung bei 1,8 Grad
Euronews hier Von Marta Iraola Iribarren am 11/06/2026
WHO: Europa muss nach 200.000 vermeidbaren Hitzetoten handelnZeit hier Quelle: DIE ZEIT, AFP, edd 11. Juni 2026
Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz nach Debatte im BundestagTritt 21 Tage mit deinem Team für eine Kommune in die Pedale und fördert gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität. Jeder Kilometer zählt – sei dabei und mach den Unterschied!
STADTRADELN ist eine internationale Kampagne von Klima-Bündnis Services. hier
Vom 13. Juni bis zum 3. Juli 2026 ruft der Bodenseekreis zum Mitmachen auf und freut sich wieder auf zahlreiche Teilnehmende am STADTRADELN 2026. Ziel ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für das eigene Team und die jeweilige Kommune zugunsten von Radverkehrsförderung, Klimaschutz und Lebensqualität zu sammeln.
Wie passt diese Strategie zu den aktuellen Ideen unserer Regierung? Ich vermute mal gar nicht....
Die Bekämpfung der Kinderarmut und Hilfen für psychische Gesundheit - das erscheinen heutzutage bei uns schon fast Vorschläge aus dem All zu sein.
Und dann die Wohnungsnot - warnen nicht gerade Sozial-Verbände vor dem Wegfall einer großen Menge an Mietwohnungen durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz?
Neues Heizungsgesetz der Merz-Regierung: Verbände warnen vor Millionen-Wegfall von Mietwohnungen hier
Es wird spannend werden, welche Ideen sich letztendlich durchsetzen können und vor allem mit welchen Mitteln. Der Kampf um Privilegien ist eröffnet.
Bleibt die Frage: wie könnte unsere Regierung zustimmen, wenn sie doch genau am Gegenteil arbeitet?
Zeit hier Quelle: DIE ZEIT, KNA, epd, hell am 6. Mai 2026,
Europäische Union will Armut mit neuer Strategie bekämpfen
TAZ hier Kommentar von Marie Frank 2.6.2026
Neue Zahlen zu Armut
Frausein macht arm
Der Armutsbericht des Paritätischen zeigt: Die Regierung tut nichts, um Menschen vor Armut zu schützen – im Gegenteil. Frauen trifft das besonders hart.
Tagesspiegel hier 02.06.2026,
Armutsbericht: „Trauriger Rekord“ bei Armut in Deutschland
Martin Wagner
Energy Sharing startet am 1. Juni 2026. Das ist im neuen § 42c EnWG festgelegt.
Damit wird es erstmals möglich, lokal erzeugten Solarstrom offiziell mit anderen über das öffentliche Netz zu teilen, ohne selbst zum Energieversorger zu werden.
Catiana Krapp / Handelsblatt auf LinkedIn
Die Bundesnetzagentur stellt neue Regeln für Batteriespeicher vor.
Die wichtigsten hat mir Klaus Müller schon vorab verraten.
⚡️Bestandsspeicher zahlen weiterhin keine Netzentgelte
-> Bestand heißt: bis 4. August 2029 in Betrieb genommen + FID vor Inkrafttreten der neuen Regelung (was frühestens 2027 der Fall ist)
⚡️Heimspeicher bleiben auch in Zukunft von den Netzentgelten ausgenommen
⚡️ Dynamische Netzentgelte für Speicher gibt's erst irgendwann später (aktuell geplant zwischen 2030 und 2033).
Jochen Vorländer / LinkedIn
GModG: die Bundesratsausschüsse haben (59 Seiten) vorgelegt
Die Empfehlungen zur 1066. Sitzung des Bundesrates am 12. Juni 2026 des Bundesrats zum
„Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich“
Martin Tillich / Utopia
Ein Perspektivwechsel, den man selten hört
Die Energiewende ist nicht nur eine Klima- oder Wirtschaftsfrage, sondern auch eine Gesundheitsfrage.
Denn fossile Energien treiben nicht nur die Klimakrise an. Die Schadstoffe aus Verbrennungsprozessen belasten auch unsere Atemwege, unsere Haut und erhöhen das Risiko für chronische Erkrankungen.
Claudia Traidl-Hoffmann hat das auf meine eher lockere Einstiegsfrage im Changemaker Podcast geantwortet — und damit sofort klargemacht, wie präzise und weitblickend sie über die Medizin der Zukunft nachdenkt.
Ihre zentrale These ist: Gesundheit entsteht nicht erst in Arztpraxen oder Krankenhäusern. Sondern dort, wo Menschen leben — in unseren Städten, unserer Umwelt, unserer Luft und unserem Alltag.
Darüber sprechen wir in der neuen Changemaker-Folge des Utopia Podcasts – überall, wo es Podcasts gibt. hier
Frankfurter Rundschau hier 28.05.2026, Von: Joachim Wille
Energiewende könnte 38 Milliarden Euro sparen – durch RecyclingEcht klasse, dass Frau Reiche immer solche Veranstaltungen verpasst, aber stets zuverlässig dort anzutreffen ist, wo es um neue AKW`s, Gas und Öl geht.
Wo sieht sie eigentlich ihre Pflichttermine als deutsche Bundes-Ministerin, wie kommt sie auf die Idee, sie könne sich diese aussuchen?
Es ist offiziell bestätigt - Katherina Reiche ist krank
Ok, vielleicht nicht mit einer Wahrnehmungsstörung, wie so viele denken, aber zur Energieministerkonferenz war sie "erkrankt" und damit auch bloß keine auf blöde Gedanken kommt, hat sie nicht mal einen Vertreter hingeschickt.
Gunnar Petersen LinkedIn
In den letzten Jahren dominierten Schlagzeilen wie „Deutschland geht der Strom aus, wir müssen teuer importieren.“Die aktuellen Daten der Bundesnetzagentur für das erste Quartal 2026 beweisen nun das Gegenteil und zeigen die ökonomische Realität schwarz auf weiß.
Christian Stoecker / LinkedIn
Dr. Andreas Schmitz hier / YouTube Kanal Akkudoktor
Bidirektionales Laden klingt erstmal nach der perfekten Zukunft:Das E-Auto als Hausspeicher. Stromkosten runter. Netz stabilisieren. Energiewende supporten.
Aber lohnt sich das wirklich für Privathaushalte?
ARD hier
ES ist wirklich kaum mehr nachvollziehbar, was in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht.
Gerade eben kam die Studie der UNICEF heraus hier, die für Deutschland schon bedrückend genug ist, ohne dass noch mehr angehäuft wird.
Daniel Mautz , / LinkedIn
Die Merz-Regierung spart bei Kindern, die sich nicht wehren können
Seit Dezember 2025 hat das Kanzleramt still und heimlich ein Sparpaket ausarbeiten lassen. Über 70 Maßnahmen, 8,6 Milliarden Euro Volumen im Sozialbereich.
Das Papier war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Man kann sich denken, warum.
Ein interessanter Artikel mit fragwürdigen Gedankenansätzen - nicht wirklich relevant im Ergebnis, auch wenn er im Spiegel publiziert wurde. (warum nur?)
Ja, die Entscheidung von Habeck erfolgte aus seiner Sorge um die Menschen heraus - er hat aber genau diesen Aspekt nicht ausreichend kommuniziert, denke ich heute. Das war sein größter Fehler damals.
Wie sonst konnte man aus der Bevölkerung heraus so dagegen schießen?
Ich denke sofort an die CO2 Bepreisung, die jahrelang als "ausreichende Maßnahme" hochgelobt wurde von seinen Kritikern. Und kaum stand sie dann praktisch im Raum, da war das Jammern groß: zu teuer, zu früh....und die früheren Befürworter versuchen seither mit allen Mitteln dagegen anzugehen.
Habeck hatte weiter gedacht und das voraus gesehen, seine Kritiker anscheinend nicht. Aber vielleicht war es ihnen auch einfach egal?
Und ich bleibe dabei: eine Regierung, die ausschließlich "Gegenwartspräferenz" betreibt, erweist sich in diesen Umbruch-Zeiten für uns Menschen im Land als vollkommen nutzlos. Da nützt es auch gar nichts, wenn der Autor auch noch versucht Frau Reiche in einer "feministisches Opferrolle" zu glorifizieren. Nein - sie wird bezahlt, um für uns Menschen die beste langfristige Lösung zu suchen!
Spiegel hier Eine Kolumne von Nikolaus Blome 18.05.2026,
Die Grünen sollten das Ende des »Heiz-Hammers« bejubeln
Die Regierung macht zentrale Teile der Energiewende wieder mehrheits- und gesellschaftsfähig. Das öffnet der Ökopartei den Weg zurück an die Macht, weil sie ihr Menschenbild korrigieren kann.
In aller Kürze
Der Expertenrat für Klimafragen (ERK) hat der Klimapolitik der Merz-Regierung gestern ein schlechtes Zeugnis ausgestellt
Zeit-Journalistin Viola Kiel schreibt dazu:
"Wenn es tatsächlich so kommt, dann verstößt Deutschland gegen geltendes nationales und europäisches Recht und muss mit (weiteren) Klagen und Strafzahlungen in Milliardenhöhe an die EU rechnen. Obwohl es ja eigentlich nicht wünschenswert sein kann, die nächste Verfassungsklage zu verlieren. Ganz abgesehen davon, dass es wirklich sehr gute Gründe dafür gibt, ernsthaft zu versuchen, die Klimakrise einzudämmen. Die Erfüllung der Ziele ist kein Selbstzweck."
Und: "Die Expertinnen und Experten sind in ihrer Einschätzung nicht einmal so miesepetrig, wie sie vermutlich sein müssten: Einige Entscheidungen – wie das Gebäudemodernisierungsgesetz, auf das sich das Kabinett in der vergangenen Woche geeinigt hat – konnte das Fachgremium für den heute veröffentlichten Bericht noch gar nicht bewerten. Es ist aber logisch, dass auch dieses Gesetz die Menge zukünftiger Emissionen beeinflussen wird, sollte es in dieser Form in Kraft treten."
EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
Die Energiewende rechnet sich – nicht irgendwann, sondern konkret vor Ort.
Eine aktuelle Studie zeigt: Wenn der Ausbau von Wind- und Solarenergie gelingt, können die Einnahmen für Städte und Landkreise bis 2033 auf 12,4 Milliarden Euro steigen. Gleichzeitig entstehen mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze.
Doch entscheidend ist, wer davon profitiert. Heute bleibt nur rund die Hälfte der Wertschöpfung in den Regionen – der Rest fließt an externe Investoren ab.
Die Lösung liegt auf der Hand: Bürgerenergie, lokale Beteiligung und Modelle, die Wertschöpfung dort halten, wo sie entsteht.
Petra Pinzler LinkedIn
Ach, diese Lücke!
Nachdem in der vergangenen Woche der profilierteste Umweltpolitik der Union, Andreas Jung, die Bundespolitik verlassen hat, stellen sich zwei Fragen immer dringender:
1. Wird Klimaschutz eine Disziplin der Vergangenheit?
2. Und werden Klimapolitiker in Deutschland zur aussterbenden Spezies?
Mein Fazit aus dem ersten Jahr der Koalition ist: Die Hauptstadt Politik ist völlig aus dem Takt mit der Bevölkerung - weil die Spitzen-Politiker der große Koalition immer noch glauben, dass ihre Wähler die Energiewende als Belastung empfinden.
Auch Kretschmann bekam sein Fett ab von Söder, lange vor seiner legendären Bäume Umarmungsphase
Wer erinnert sich nicht gerne an diese Begebenheit zu Beginn der Kretschmann-Ära vor 15 Jahren?
Da rief Söder allen Wirtschaftsbetrieben in BW sinngemäß zu, sie könnten gerne im Nachbarland Bayern Asyl bekommen, wenn sie die Grüne Bevormundung nicht mehr ertragen würden....
Kretschmann erwähnte dieses Angebot mal staubtrocken im Nebensatz, bei einer Wahlkampfveranstaltung Jahre später: "Also meines Wissens ist keiner gegangen damals"
Daniel Mautz LinkedIn
Cem Özdemir ist als grüner Ministerpräsident in Baden-Württemberg vereidigt worden.
Und Markus Söder? Der rasiert sich, trägt Krawatte und hat seinen Hashtag Hashtag#söderisst gelöscht. Weil die Lage jetzt ernst sei, sagt er.
Als wären Ukrainekrieg, Energiekrise, Inflation und Erderwärmung vorher ein Spaß gewesen, den man mit Burger-Selfies begleiten konnte.
Die CSU hat unter Söder die fünfte landesweite Wahl in Folge mit Verlusten abgeschlossen. Die Kommunalwahlen brachten ein historisches Tief.