Posts mit dem Label Wir haben es in der Hand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wir haben es in der Hand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Juli 2024

„Der Handabdruck dreht den Spieß um“

 hier  Utopia  Von Martin Tillich   4. Juli 2024, Gabriel Baunach

Der CO2-Fußabdruck allein nützt dem Klimaschutz wenig, weil er zu Planlosigkeit führen kann und ein schlechtes Gewissen erzeugt. Klimakommunikator Gabriel Baunach erklärt im Interview, welches die größten Hebel im Leben jeder einzelnen Person sind und wie man die eigene Wirkung mit dem Handabdruck weiter verstärkt.

Utopia: Der CO2-Fußabdruck ist vielen bekannt und gilt als die Methode, um das Verhalten auf Klimaauswirkungen zu messen. Du kritisierst das Konzept, weil es viele Menschen zu planlosen Aktionist:innen macht. Warum?

Freitag, 17. November 2023

Warum beim Klimawandel nicht „die Anderen“ schuld sind

 Focus hier  Gastautorin Dr. Kiri Trier  Freitag, 17.11.2023

Globale Probleme müssen global gelöst werden? Der „rote Hering“ in Nachhaltigkeitsdebatten schlechthin. Ein Argument, das den wichtigen Diskussionen zur nachhaltigen Transformation ein Ende setzt. Und ein Argument, das schlichtweg falsch ist. 

Denn global – das sind wir alle. Gleichermaßen Teil des Problems und Teil der Lösung.

„Globale Probleme müssen global gelöst werden!“ Das habe ich in meinem Job als Beraterin immer wieder gehört, gerade auch im Top Management. Ein verlässliches K.O.-Argument, um wichtige Debatten und Diskussionen zu beenden, bevor sie richtig gestartet sind. Dabei liegt eine Wahrheit auf der Hand – im Kampf um die Gesundheit dieses Planeten, die direkt mit unserer eigenen Gesundheit zusammenhängt, im Versuch die Klimakrise zu bewältigen und wertvolle Ressourcen zu schützen, gibt es „Die Anderen“ nicht – es gibt nur ein WIR.

Sonntag, 5. November 2023

Gesellschaftlicher Wandel: Das machen wir jetzt!

 

Das wäre schön, wenn sich auch bei uns endlich etwas bewegen ließe.

"Da geht mehr als Politikgezänk" - jawohl, da bin ich vollkommen dabei.

Ich jedenfalls hatte noch nie vom Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation gehört. Das war vor 12 Jahren - also 2011?  War nur ich so unwissend? War die Zeit noch nicht reif?
Im Prinzip liegen lauter gute Ideen in den Politik-Schubladen, man müsste sie nur rausholen.


Zeit hier Von Niels Boeing  4. November 2023

Gesellschaften sind zu träge für Transformation? Von wegen. Drei Gegenbeispiele, die Mut machen

Vor zwölf Jahren schrieben neun Professorinnen und Professoren auf, wie man Deutschland zu einem klimaneutralen, postfossilen Staat umbauen könnte. Es waren nicht irgendwelche Experten, sondern sie bildeten den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), geleitet vom Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. 

Das Vorhaben war sehr ambitioniert, sie nannten ihr Gutachten Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. 448 Seiten dick, mit großem Tamtam an Bundesumweltminister und Bundesforschungsministerin übergeben, Kurzfassung auf Englisch und Chinesisch. Sogar als Comic wurde das Werk herausgegeben, nun mit dem neuen Untertitel "Klima: Kriegen wir die Kurve?".