Studie zeigt: Erneuerbare Energien könnten Millionen Euro in die Kassen der Kommunen spülen
36 Millionen Euro mehr könnten die Kreise in der SÜDKURIER-Region durch Erneuerbare einnehmen. Wirtschaftsministerin Reiche interessieren die Zahlen wenig.
Studie zeigt: Erneuerbare Energien könnten Millionen Euro in die Kassen der Kommunen spülen
36 Millionen Euro mehr könnten die Kreise in der SÜDKURIER-Region durch Erneuerbare einnehmen. Wirtschaftsministerin Reiche interessieren die Zahlen wenig.
322 Abgeordnete haben dafür gestimmt, dass Öl- und Gasheizungen weiterhin unbefristet neu eingebaut werden dürfen.
Petra Pinzler LinkedIn
Ach, diese Lücke!
Nachdem in der vergangenen Woche der profilierteste Umweltpolitik der Union, Andreas Jung, die Bundespolitik verlassen hat, stellen sich zwei Fragen immer dringender:
1. Wird Klimaschutz eine Disziplin der Vergangenheit?
2. Und werden Klimapolitiker in Deutschland zur aussterbenden Spezies?
Mein Fazit aus dem ersten Jahr der Koalition ist: Die Hauptstadt Politik ist völlig aus dem Takt mit der Bevölkerung - weil die Spitzen-Politiker der große Koalition immer noch glauben, dass ihre Wähler die Energiewende als Belastung empfinden.
Irgendwo fehlt mir da das notwendige Puzzle-Stück muss ich gestehen.
Ich freue mich über die Anwesenheit des erfahrenen Umweltstaatssekretärs Jochen Flasbarth in Kolumbien und glaube auch fest an Umweltminister Schneiders Redlichkeit.
Aber wie passt das denn zu Reiches Lobby-Ambitionen, die doch Kanzler Merz parteipolitisch wesentlich näher steht? Wie passt das zum regelmäßigen Kniefall vor der fossilen Lobby?
Ich frag mich wirklich: Was will die deutsche Regierung in Kolumbien, solange das deutsche Klimaschutzprogramm so offensichtlich die Versäumnisse aufzeigt? Solange erfolgreiche Klimaklagen vorsätzlich nicht umgesetzt werden und stattdessen den erfolgreichen NGO`s mit Entzug von Geldern gedroht wird?
Geht so Regieren - ist das nicht eher ein Durchwurschteln und Sand-in-die-Augen-streuen ohne einen rechten Plan?
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) /LinkedIn
Der Trend ist eindeutig: Erneuerbare Energien werden weltweit ausgebaut!
Das ist gut, denn die Abkehr von fossilen Energien und der Ausbau der Erneuerbaren sind wichtig für den Schutz des Klimas.
Erneuerbare Energien sind Sicherheitsenergien: Sie stärken die Energiesicherheit, wirtschaftliche Resilienz und Bezahlbarkeit.
Deshalb treffen sich aktuell 60 Regierungen aus aller Welt in Kolumbien (Santa Marta) und beraten, wie eine beschleunigte Abkehr von Kohle, Öl und Gas gelingen kann.
Spiegel hier Von Stefan Schultz 10.04.2026,
Neues Heizungsgesetz: Reiche setzte sich für Grüngasquote ein – ohne Kostenprognose
Katherina Reiche hat sich für eine Grüngasquote beim Heizen starkgemacht, obwohl ihr Ministerium die möglichen Kosten für Verbraucher bisher nicht berechnet hat. Die Grünen monieren einen »ideologischen Blindflug«.
Die Zeit hier Eine Kolumne von Petra Pinzler 2. Februar 2026
Es ist immer wieder dasselbe: Der Grundgedanke stimmt im Ansatz, die Umsetzung ist ebenso halbherzig wie auch das Basiswissen fehlinterpretiert - und schwubbs werden Milliarden rausgehauen, ohne wirkliche Fortschritte zu erzielen.
So kommt es, wenn man glaubt, es reicht aus, sich an der Opposition abzuarbeiten - ohne deren Hintergründe und Zusammenhänge wirklich verstehen zu können.
Nur so kommt man auf die Idee:
Na ja, die E-Mobilität kann man wohl nicht mehr verhindern, aber vielleicht noch etwas verzögern und Staats-Gelder für die verschlafenen Autokonzerne sichern?
Klar, dass die das toll finden!
Süddeutsche Zeitung hier 19. Januar 2026, Von Michael Bauchmüller und Vivien Timmler
Cyrill Luchsinger, LinkedIn: hier
Mein Jahr 2025 auf LinkedIn: 423 veröffentlichte Beiträge.
Dieser hier erreichte im Mai 451.871 Impressions.
Habeck verteufelt, Habeck kopiert: Die Ironie der neuen Wirtschaftspolitik
Die deutsche Politik steht vor einer bemerkenswerten Wendung: Die wahrscheinliche schwarz-rote Koalition plant, milliardenschwere Schulden aufzunehmen – exakt das, wofür Wirtschaftsminister Robert Habeck im Wahlkampf heftig attackiert wurde.
Besonders brisant ist die Rolle von Friedrich Merz. Während des Wahlkampfs vermied der CDU-Vorsitzende eine klare Antwort auf die Finanzierung der gigantischen Summen für die Bundeswehr und die Infrastruktur.
Nun braucht Merz die Stimmen der Grünen, um die Milliardenpakete durchzubringen – nachdem CDU und CSU Habeck zuvor als den "schlechtesten Wirtschaftsminister aller Zeiten" diffamierten.
Das Klima-Labor von ntv Podcast zum Anhören hier 27.11.25 Martin Sabel (BWP)
Die Union hat ein Problem: Das Heizungsgesetz funktioniert
Die Ansage der Union ist eindeutig: Das Heizungsgesetz wird abgeschafft. So steht es im Koalitionsvertrag. Nach sechs Monaten Schwarz-Rot verdichten sich jedoch die Anzeichen, dass der große Zankapfel der Ampel funktioniert.Sven Giegold hier LinkedIn
Statt Rosen gibt es harsche Kritik zum 70. Geburtstag für Merz:
Wirtschaftsweise zerlegen den Umgang mit dem Sondervermögen.
Statt eine klimaneutrale Zukunft zu finanzieren, verschwendet die Merz-Klingbeil-Koalition das Geld aus dem Sondervermögen lieber.
Laut Wirtschaftsweisen nutzt die Koalition weniger als die Hälfte des Sondervermögens für echte Zusatzinvestitionen – fatal in Zeiten, in denen wir dringend mehr staatliche Mittel für unser Bildungssystem, unsere öffentliche Infrastruktur und grüne Zukunftstechnologien brauchen.
Die Wirtschaftsweisen fordern explizit eine höhere Erbschaftsteuer bei Betriebsvermögen. Aktuell sorgen viele Ausnahmetatbestände dafür, dass gerade hohe Erbschaften und Schenkungen oft sehr niedrig besteuert werden. Ich hoffe, Sie nehmen Ihr Geburtstagsgeschenk ernst, Herr Merz.
TAZ hier Essay von Jonas Waack 7.11.2025
Kampf gegen die Erderhitzung: Danke, China!Heinrich Strößenreuther LinkedIn
Friedrich Merz sagt: „Im Stadtbild gibt es ein Problem.“ Und wir sagen: Stimmt! Es fehlen Millionen Bäume, tausende Kühlinseln, schattige Plätze, lebendige Straßen.Auf Nachfrage bleibt Merz vage, wir sollen doch „unsere Töchter fragen“. Unsere Töchter sagen: Klar, her mit vielen neuen Bäumen!
TAZ hier 22.10.2025 Nina Schieben aus Berlin
Fururezone hier von Philipp Rall 20.10.2025
Deutschlands teuerster Fehler? Nobelpreis-Trio fordert Zerstörung des Status quo – mit Folgen für Haushalte
Zeit hier 16. Oktober 2025,Quelle: DIE ZEIT, AFP, mga
Bundesinnenministerium: Verfassungsschutz überprüft Hunderte Nichtregierungsorganisationen
Michael Frank Franz LinkedIn
Campact e.V.
Einmal so geliebt werden, wie die CDU die Autolobby liebt
Es ist der wichtigste Klimaschutz-Meilenstein in der Verkehrspolitik: Ab 2035 sollen in der Europäischen Union keine neuen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor mehr zugelassen werden. Die Union will das Verbrenner-Aus jetzt kippen – und bedroht damit die Klimaziele.
Ihre Position lässt sich die Union wortwörtlich von der Autoindustrie vorschreiben. Sie macht Klientelpolitik für Großaktionär*innen auf unser aller Rücken. Sollte die Union das Verbrenner-Aus sabotieren, heizt sie die Klimakrise weiter an und gefährdet Menschenleben. Eine Zukunft ohne Diesel und Benzin ist unumgänglich: Für unsere Gesundheit, für den Klimaschutz und für zukunftsfähige Arbeitsplätze. CDU Deutschlands Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Dr. Martin Bethke hier LinkedIn
Wer möchte gerne mal so richtig abkassieren und eine Rendite von 80 bis 380% auf seine investierten Euros?
Also ich kenne niemanden, der da "nein" sagen würde. Klar, das klingt ein wenig unglaublich, aber genau das sind die Renditen, die wir erzielen würden, wenn wir in #Klimaschutz investieren.
Auch wenn Katherina Reiche und Friedrich Hashtag#Merz zur Energiewende sagen: „Das können wir uns nicht leisten, so weiterzumachen wie bisher" - dann haben sie entweder das Thema nicht verstanden, oder einfach keine Wirtschaftskompetenz.
Süddeutsche hier Kommentar von Michael Bauchmüller 5. September 2025,
Die Koalition ringt sich doch noch zu einer richtigen Entscheidung durch
|