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Donnerstag, 18. Juni 2026

Die Bedeutung und das Ausmaß dieser Pilze lassen sich kaum überbewerten

 Auch die regenerative Landwirtschaft hat ihr Interesse an Pilzen entdeckt. Die Salemer Markgräfliche Landwirtschaft zumindest arbeitet damit, indem sie Pilzkulturen anzüchtet und ausbringt.

Standard hier Karin Krichmayr  13. Juni 2026,

Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke

Rätselhafte Subkultur: 
Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke
Würde man das Geflecht entwirren, würde es eine Milliarde Mal von der Erde zur Sonne reichen. Es versorgt Pflanzen mit Mineralstoffen und transportiert enorme Mengen an CO₂ in den Boden

Dienstag, 17. Juni 2025

Einer der weltweit führenden Experten für regenerative Landwirtschaft kommt an den Bodensee – eine einmalige Chance, ihn live zu erleben!

 Simon Neitzel weist auf folgenden Vortrag hin

 🌾 Dr. Allen Williams live in Salem – am 19. Juni!


Donnerstag, 19. Juni 2025 · 17:30 Uhr

Markgräflich Badischer Gutsbetrieb,
Schlossstraße 4, 88682 Salem (Parkplatz Stefansfeld P2)

Eintritt frei – keine Anmeldung nötig

eine Übersetzung ins Deutsche wird angeboten.


👉 Mehr Infos: regenerateforum.org


Freitag, 10. Mai 2024

Erderwärmung und Wetterextreme: Landwirte werden vom Spätfrost überrumpelt

 Klimawandel in Deutschland ist Fakt. Ein "weiter so" geht nicht mehr lange gut, auch wenn viele Bauern sich -in Verkennung der Tatsachen- gegen jede Transformation stellen. Mag sein dass die Agrar-Industrie noch ein paar Jahre gut verdienen kann mit der üblichen Bewirtschaftung, vielleicht auch nicht.

Was bleibt dann zurück? Und wie ist es dann um unsere viel beschworene Ernährungs -Sicherheit bestellt?
Jetzt muss ein Umbau stattfinden, um die Böden und den Wasserhaushalt zu stabilisieren, um die Bestäuber-Insekten zu retten. Eine Verbesserung kann nicht in einem Jahr passieren.

NTV hier  Von Oliver Scheel  09.05.2024

Die Winter werden nasser, die Sommer trockener - und damit die Probleme für die Landwirtschaft immer größer. Für die Bauern sind die zunehmenden Wetterextreme enorme Herausforderungen, die schnell existenzgefährdend werden können. Das hat 2024 jetzt schon gezeigt.

Bild: aus einer Bauerndemo

Das Jahr ist noch jung, aber die Landwirte kämpfen schon wieder mit dem Wetter: Der Winter war so nass, dass viele Bauern Probleme bei der Aussaat bekamen. Und der späte Frost zerstörte die Erntehoffnungen der Obst- und Weinbauern im Osten Deutschlands.
Was ist los auf Deutschlands Äckern und welche Rolle spielt der Klimawandel dabei?

Frühes Austreiben rächt sich: Frost-Risiko für Laubbäume steigt - trotz Erwärmung

Dienstag, 2. April 2024

Im Klimawandel können Böden zur Schlüsselressource werden

 Ein guter Ansatz, ohne Frage. 

Doch ist es wirklich so, dass in erster Linie die heutigen Kinder zu wenig Bewusstsein haben? Mir scheint es eher so, dass es den heutigen Erwachsenen generell an Bewusstsein fehlt, und damit auch den Menschen, die doch in und mit der Natur arbeiten, speziell in der Landwirtschaft.

Es gibt wenige Betriebe, die die Problematik mit der Bodengesundheit erkannt haben, aber die große Masse?
Wie sonst wäre es zu erklären, dass  Klimaschutz -, Bodenschutz-  und Biodiversität-Maßnahmen so massiv ausgebremst werden, die doch alle irgendwie miteinander zu tun haben?


hier  Alois Pumhösel  31. März 2024

Es fehlt an Bewusstsein für die große Rolle, die Humus als Kohlenstoffspeicher spielen kann. Forschende wollen dieses Wissen schon im Kindergarten vermitteln

Gesunde und nachhaltig bewirtschaftete Böden sichern nicht nur die Lebensmittelversorgung, sondern können als CO2-Speicher auch dabei helfen, die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

Dienstag, 26. Dezember 2023

So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus

 Die frohe Nachricht ist: Auch bei uns gibt es diese Ansätze schon, es ist gar nicht so weit weg!

Ich durfte vor Kurzem an einer Besichtigung der Markgräflichen badischen Verwaltung in Salem teilnehmen, die bereits auf regenerative Landwirtschaft umgestellt hat. Das hat durchaus Bedeutung, denn sie bewirtschaftet über 700 ha im Umkreis und war schon immer das große  Vorbild (im Guten wie im Schlechten) für viele der örtlichen Landwirte. 

Das Badische Haus hat vor wenigen Jahren erkannt, dass der übliche Humusschwund ihrer Landwirtschaft äußerst bedrohlich zu werden drohte und hat die Bewirtschaftung daher in kurzer Zeit extrem verändert. Der Boden ist nun immer bedeckt und folgt einer mehrjährigen Anbau-Strategie mit Wechsel der Fruchtfolgen. Aktuelle Boden-Analysen zeigen, dass der Humusaufbau bereits wieder eingesetzt hat durch die aktuelle Bewirtschaftung. 

Es werden neue Ansätze erprobt und verfolgt. Was mich sehr fasziniert hat, war der Ansatz der Bodenimpfung mit Bakterien oder Pilzen. In Salem wird vorrangig mit Pilzen gearbeitet, die im Laubblatt-Kompost, mit Blättern aus dem Wald, heranwachsen. Der große Vorteil: Pilze schließen Nährstoffe im Boden auf, die für die Pflanzen ansonsten nicht erreichbar wären. Herr Straßer und Frau Gindele, die beiden Fachkräfte im Betrieb, erklärten uns, dass bei Bodenproben festgestellte Mängel oft schon dadurch gelöst werden können. Sehr spannend, es geht also nicht darum, ständig weitere Nährstoffe auszubringen, sondern die bereits im Boden enthaltenen  Nährstoffe Pflanzen-verfügbar zu machen.

In diesem Zusammenhang wurde auch von der Problematik durch Bodenbearbeitung gesprochen, die die bereits im Boden vorhandenen, erwünschten Pilz-Mycele empfindlich schädigen kann. (siehe dazu auch andere Artikel zur Klimarelevanz von  Pilzen hier). Dieses Problem ist bisher noch ungelöst und muss durch ständig neue Impfungen gelöst werden. 

Auch das unten erwähnte "Mob Grazing" wird umgesetzt  und findet durch eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schäfer statt.

Das Allerbeste aber ist: Die Verwaltung geht fachlich voran, ist aber ausdrücklich stark am Austausch und an einer Zusammenarbeit mit anderen Organisationen etc. interessiert. Wir werden hoffentlich noch mehr davon erfahren!


NTV hier  13.12.2023,Quelle: ntv.de, geo

Sechs Ideen für gesunde Erde

Die globale Nahrungsmittelproduktion bedroht die Erde: Sie laugt Böden aus, lässt Arten sterben, den Regenwald brennen und befeuert den Klimawandel. Doch das müsste nicht sein. Längst gibt es Mittel und Wege für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sechs Beispiele, wie die Lebensmittelherstellung der Zukunft aussehen kann.

Montag, 20. März 2023

Studie von BCG und Nabu: Bauern profitieren von regenerativer Landwirtschaft

  hier  Artikel von Alexander Preker • 20.3.23

Bis zu 60 Prozent höhere Gewinne sollen für Bauern drin sein: Nach einer Studie von Nabu und BCG lohnt sich die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft. Umweltschutz und Ertrag sind demnach keine Gegensätze mehr.

Einige der weltweit größten Lebensmittel- und Agrarkonzerne haben es 2022 vorgemacht – und die verbreiteten Produktionsweisen lautstark kritisiert. Die Unternehmen wie Mars, McDonald’s oder Bayer verlangten einen Ausbau der regenerativen Landwirtschaft. Diese Forderung können sie nun auch ökonomisch stützen.

Größere Rücksicht auf den von ihnen bearbeiteten Boden würde Bauern laut einer Studie nämlich erheblich höhere Profite einbringen. Einer Umstellung auf regenerative Landwirtschaft, die den Boden nicht auslaugt, könnten nach sechs bis zehn Jahren bis zu 60 Prozent höhere Gewinne folgen, prognostizieren die Agrarexperten der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) und des Naturschutzverband Nabu in dem Papier.



Nabu  hier mit Studien-Download

Der Weg zu Regenerativer Landwirtschaft in Deutschland – und darüber hinaus
Gesundheit von Böden und Pflanzen im Fokus