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Freitag, 28. Februar 2025

Auf einen Kaffee mit den Omas gegen Rechts

 Der Schock sitzt tief, so schnell wird  nicht vergessen sein, was Merz angerichtet hat. Ob er über seinen Schatten springen kann darf bezweifelt werden. Ob die Omas ausgerechnet mit ihm Kaffee trinken wollen ebenfalls.

Denn wie schreibt die Frankfurter Rundschau: 
"Was für eine Führung sollte man von derart fragilen Männlichkeiten wie Merz, Linnemann & Co. erwarten, die bei der kleinsten Kritik sofort nach der Inquisition rufen?  Die sich mit seitenlangem Antragsunfug an vermeintlichen Gegnern rächen, inmitten einer globalen Polykrise?"

hier Zeit  Ein Kommentar von Bernd Ulrich  28. Februar 2025,

Friedrich Merz: Der verdeckte Linksruck

Friedrich Merz ist stärker auf die linken Kräfte im Land angewiesen, als ihm lieb ist. Er sollte sehr bald mit den Omas gegen Rechts Kuchen essen.

Montag, 15. Juli 2024

Farbenfrohes Bekenntnis für Vielfalt in Überlingen – und ein kleines Häufchen AfD

 Südkurier  hier STEFAN HILSER 14.7.24  mit vielen Bildern - lohnt sich im Original zu lesen

700 Teilnehmer kommen zweiten Christopher Street Day. Bürgermeister Kölschbach ist stolz auf das weltoffene und tolerante Überlingen. Die Omas gegen Rechts schirmen eine Gegendemo mit einem Pfeifkonzert ab.

Bild von Kirsten Stüble

Eine unsichtbare, aber unüberhörbare Mauer wurde am Samstag in Überlingen am Landungsplatz aufgebaut. Auf der einen Seite die AfD, rund 25 bis 30 Anhänger. Auf der anderen Seite eine Gruppe von rund 50 Gegendemonstranten, darunter Mitglieder der Gruppe Omas gegen Rechts, die mit einem gellenden Pfeifkonzert die Reden der AfD-Vertreter nicht nur übertönten, sondern auch vom Landungsplatz abschirmten, an dem das größere Ereignis des Tages stattfand: der zweite Überlinger CSD. An ihm beteiligten sich nach unabhängigen Schätzungen etwa 700 Personen.

Zunächst führte eine Parade vom Bahnhof über die Franziskaner-, Christoph- und Kessenringstraße bis zum Landungsplatz. Musik und Regenbogenfarben begleiteten die Teilnehmer. Am Straßenrand standen zahlreiche Schaulustige, die Fotos machten. Der Vorsitzende des Vereins CSD Überlingen, Dennis Michels, wertet die Teilnehmerzahl als großen Erfolg und geht davon aus, dass in Überlingen noch viele solche Tage kommen werden, an denen sich die LGBTQ-Bewegung präsentiert und von den Überlingern mit Respekt und Toleranz empfangen wird.

bitte im Original weiter lesen

Dienstag, 26. März 2024

Omas gegen rechts: Übersehene Feministinnen

  #OmasGegenRechts.Aktiv – #HerzStattHetze   hier

TAZ hier  26.3.24  Katrin-Gottschalk

Die Omas gegen rechts sind derzeit die größte Frauenbewegung auf der Straße. Zeit wird es, sie auch in die politischen Diskussionsrunden einzuladen

Sie tragen bunte Mützen oder Regenschirme. In den Händen halten sie schlichte Schilder, Schwarz auf Weiß steht dort, wer sie sind: Omas gegen rechts. Auf einem Transparent der Omas gegen rechts in Köln stand auch einmal: „Alerta, alerta, Omas sind härter.“ Und die Omas sind wirklich hart – im Sinne von präsent und ausdauernd. Ist irgendwo eine Demo gegen die AfD – die Omas gegen rechts sind da. Ist Klimastreiktag – die Omas gegen rechts sind da. Ist große Solidaritätskundgebung für die Frauen im Iran – die Omas gegen rechts sind da.

2017 wurden die Omas gegen rechts von Monika Salzer in Österreich ins Leben gerufen – als Reaktion auf die rechtspopulistische Regierungskoalition unter Sebastian Kurz in Österreich. Sie setzten sich bunte Mützen auf, zum Teil auch Pussyhats, jene pinken Strickmützen, die US-Amerikaner*innen Anfang 2017 zum Amtsantritt von Donald Trump auf Demonstrationen einführten.