Freitag, 11. September 2026

"Nie wieder ist jetzt!" - Große Kundgebung in Ravensburg geplant

 

Pressemitteilung am 09.09.2026

Am Samstag, den 12.09. um 16 Uhr veranstaltet das Bündnis Oberschwaben gegen Rechts eine Kundgebung.

Der genaue Ort in Ravensburg wird morgen bekanntgegeben.

Anlass ist, dass die AfD in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag fast eine absolute Mehrheit im Landtag erreicht hat. 43 Prozent, es fehlten nur noch 3 Sitze zur absoluten Mehrheit.

1932 gab es im damaligen Freistaat Anhalt eine ähnliche Situation. Die NSDAP erreichte damals 40 Prozent und konnte erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Die Kundgebung in Ravensburg steht unter dem Motto "Nie wieder ist jetzt! – die rechte Welle brechen".

Ausgerechnet 24 Millionen Euro für den Einkauf von fossilem Gas finden sich nun in einem Fonds für Klimaschutzprojekte

Süddeutsche Zeitung hier
Von Marlies Uken 10.9.26

Verrat am Klima

Mit einem Sondervermögen wollte Deutschland Klimaschutzprojekte finanzieren. Jetzt aber nutzt die Regierung die Milliarden für andere Vorhaben – zum Ärger der Grünen.

„Die Kaskade sauberer Energie, die wir gerade erleben, bewirkt weit mehr, als irgendjemand erwartet hätte.“

 Utopia hier Von Benjamin Hecht 10. September 2026

Solarstrom und Windkraft nehmen an Fahrt auf und könnten eine Kaskade auslösen, die auch andere Sektoren mitreißt. Ein Forscher sagt, einige „positive Kipppunkte“ seien bereits überschritten.

Montag, 7. September 2026

Es ist wirklich nicht mehr auszuhalten

  Kalle Pipoh / LinkedIn

„Wer die Demokratie retten will, der muss die Interessen der gesamten Bevölkerung im Blick haben – und nicht nur die Renditeerwartungen der Vermögenden.“

Marode Straßen, unbezahlbare Mieten, kaputte Schulen und eine Bahn, die kaum noch fährt. Auf der anderen Seite: Steuergeschenke für Milliardenerben und Krisengewinne für Großkonzerne.

In meinem aktuellen Artikel "Verkaufte Demokratie - Gründe für die Politikverdrossenheit" gehe ich der Frage nach, warum die parlamentarische Demokratie unter einer „selektiven Responsivität“ leidet und wie dieser Zustand den Nährboden für rechtsextreme Kräfte bereitet.

Gefordert ist eine ehrliche und schonungslose Selbstkritik aller demokratischen Parteien

 



Cem Özdemir / Ministerpräsident von Baden-Württemberg / LinkedIn

Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Das heißt, die AfD ist Wahlsieger in Sachsen-Anhalt. Und das muss für alle demokratischen Kräfte bedeuten, dass nichts mehr bleiben kann, wie es ist, dass wir unsere Politik und unseren Politikstil grundlegend überdenken müssen.

TU München: Wer sich politisch vor diesen Karren spannt, schafft nichts Geringeres, als eine Dolchstoßlegende

  Christian Stoecker

Wer verstehen will, dass sich der Präsident der TU München für eine PR-Kampagne für Verbrennungsmotoren einspannen ließ und viele Medien mitmachten oder darauf hereinfielen, der lese dieses hervorragende “Altpapier” von René Martens.

https://lnkd.in/esfWMzPv


MDR hier Kolumne: Das Altpapier
am 3. September 2026  
von René Martens

Die Dolchstoßlegende der Verbrenner-Fans

Eine merkwürdige Zusammenfassung einer fragwürdigen Studie zu E-Autos dient den üblichen Verdächtigen als Munition für ihren Kreuzzug gegen die Klimastrategie der EU. Heute kommentiert René Martens die Medienberichterstattung.

Dienstag, 1. September 2026

Sieg der Sonne

 
Dr. Susanne Götze

Alle reden von Rollback beim #Klimaschutz - und den gibt es auch. 

Aber gleichzeitig vollzieht sich gerade eine weltweite Energie-Revolution: In unserem DER SPIEGEL-Aufmacher „Sieg der Sonne“ schreiben wir über die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Solarenergie - auch in Deutschland. 

Meine SPIEGEL-Kollegen berichten für den Text aus Indien und den USA, ich war in Freiburg beim Fraunhofer ISE: neben Speichern und potenteren Solarzellen testen die Forscher dort auch sogenannte Netzbildende Wechselrichter. 

Sonntag, 30. August 2026

Es wäre notwendig, die ideologischen Ressentiments gegen erneuerbare Energien über Bord zu werfen und den Kurs der Vernunft zu verfolgen

 Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg LinkedIn

Die EEG-Novelle gefährdet den Ausbau der erneuerbaren Energien in Süddeutschland 

Umweltministerin Thekla Walker sieht im Interview mit dem Staatsanzeiger die Dynamik beim Zubau von Photovoltaik und Windenergie in Gefahr

Dürreschäden mit höheren Flächenprämien bekämpfen ist der falsche Weg

 vielleicht in diesem Zusammenhang nicht ganz uninteressant: insbesondere Bauernpräsident Rukewied verdient fleißig mit seinen Forderungen hier

Dr. Bernd G. Abraham

70 % Ernteausfall. 

Mitten in Baden-Württemberg.

Eine Zahl, bei der man zweimal hinschauen sollte.

Im Südwesten Deutschlands kämpfen Landwirte derzeit mit extremer Hitze und Trockenheit. 

Fast unbemerkt vollzieht sich im deutschen Stromnetz eine Revolution

  

Christian Stoecker

Kolumne: Selbst die, die an Batteriegroßspeicher glauben, haben ihr rasantes Wachstum dramatisch unterschätzt. 

Aktuelle Anschlusszusagen ergeben für Deutschland bereits ein Wachstum um den Faktor 27. Das wird das Stromsystem fundamental verändern (ob K. Reiche will oder nicht).  

Samstag, 29. August 2026

Wann wird aus politischer Entschlossenheit politische Blindheit?

 Thomas Reinsch / LinkedIn

 Der Satz, der mehr verrät, als er vermutlich sollte

„Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land.“

Freitag, 28. August 2026

COP 17: Mehr Schutz für die Graslandschaften der Erde - dem "Aschenputtel" unter den großen Ökosystemen

  

Hans Thomas Krumenacker / LinkedIn

Beim UN-Gipfel gegen Wüstenbildung #UNCCD COP17 in Ulaanbaatar fordern die Vereinten Nationen einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Steppen, Savannen, Prärien, Wiesen und anderen Graslandschaften

Vom Asphaltband zum dezentralen Kraftwerk

 

 Manfred Josef Hampel / LinkedIn


642 km thüringer Radwege stehen 35.000 km in den Niederlanden gegenüber. 

Diese Zahl ist kein statistischer Fehler, sondern das Symptom einer jahrzehntelangen Infrastrukturpolitik eines städtischen und ländlichen Stückwerks

Donnerstag, 27. August 2026

Da wird immer noch die Dimension der Aufgabe unterschätzt - Ernsthafte Klimapolitik sieht anders aus.

Daniel Mautz / LinkedIn

Merz sagt "Das ist Klimawandel" und meint damit anscheinend: "Das erledigt sich von selbst."

Der Hürtgenwald brennt, Tausende werden evakuiert, der größte Waldbrand in der NRW-GesDiese Regierung sucht alles Mögliche, nur keine Antworten auf den Klimawandel


Zahlen wie Donnerhall - hinterlegte Langfristszenarien zeigen wie unglaublich falsch unser Bild vom Energiesystem der Zukunft noch ist

 


Tim Meyer / LinkedIn

Und wieder „Zahlen wie Donnerhall“: 

die Bundesnetzagentur hat bekanntgegeben, wie viel Anschlusszusagen für Großbatteriespeicher bislang von den Netzbetreibern gegeben wurden. 

Mittwoch, 26. August 2026

Die Systemstudie kennt kein Szenario, das Reiche recht gibt - „Deshalb ist die Bremsbewegung auf Bundesebene wirklich unerklärlich"

 Martin Jendrischik / LinkedIn

Der Chef des weltgrößten Netzausrüsters widerspricht der Ministerin. Öffentlich. Mit Zahlen

"Wir haben noch nicht mal das gebaut, was wir uns in Deutschland vor Jahren vorgenommen haben. Jetzt zu sagen, wir brauchen weniger, ist der falsche Weg", sagt Andreas Schierenbeck, CEO von Hitachi Energy, dem Handelsblatt.

Dienstag, 25. August 2026

Die 12 Ausreden: Warum Klimaleugner heute anders reden – und trotzdem dasselbe sagen

 



Dr. Christian Spindler, 24. August 2026

Der Klimawandel wird kaum noch geleugnet.
Er wird verwaltet, relativiert und vertagt. 

Die Forschung kann das inzwischen zählen – und ich habe daraus ein Werkzeug gebaut.

Windkraft Baden-Württemberg: Ein Stromrebell gegen den Staatswald

 Martin Jendrischik / LinkedIn 02. 08.2026  hier

Sein Vater war Landarzt. Nach Tschernobyl kaufte die Familie mit ein paar hundert Nachbarn das Stromnetz ihrer Gemeinde.

 Heute sitzt Alexander Sladek im Vorstand der EWS Schönau, der größten Energiegenossenschaft Baden-Württembergs. Und er kämpft gegen einen Gegner, den seine Eltern nicht auf dem Zettel hatten: den eigenen Staat.

Sonntag, 23. August 2026

Klimakrise ist mehr als Rhetorik. Das sollte sogar Friedrich Merz begreifen

 Welch ein trauriger Auftakt des wieder aufgetauchten  Kanzlers: Man glaubt ihm rein gar nichts mehr.

Das eigentliche Problem ist immer wieder, dass Merz und seine Partei die Tragweite der "grünen" Klimaproblematik einfach nicht verstehen können. Er denkt, mal vorne hin stehen und paar Sätze sagen - wutsch Problem gelöst, ab zum nächsten Punkt. Dabei hat er noch nicht mal an der Oberfläche gekratzt und weiß rein gar nichts über das Thema. 

Ist ihm ja auch egal, er braucht diesen grünen "Quatsch " doch nicht, der große Wirtschaftskenner.
Blöd nur, dass sich immer mehr zeigt, dass seine viel beschworene Wirtschaftskompetenz auf Sand gebaut ist. Man kann immer mehr sehen, dass Wirtschaftskompetenz nur dann gegeben sein kann, wenn man gleichzeitig in der Lage ist die planetaren Grenzen  und die gegebenen Sicherheitsbedingungen wahr zu nehmen. Ein weiterer Blickwinkel also, als ihn Merz je haben wird.


Martin Jendrischik

„Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen"

Bundeskanzler Merz hat am Samstag in Hürtgenwald Einsatzkräften gedankt, die den bislang schwersten Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes erfolgreich bekämpft haben. Neben dem Dank betonte Merz: „Das ist der Klimawandel", und wandte sich ausdrücklich an Klimawandel-Leugner. Doch weitere Worte lassen erahnen: Es ist weiterhin in erster Linie Rhetorik.