Dienstag, 21. Mai 2024

Willkommen beim STADTRADELN!

Anmeldung zum Stadtradeln hier

Nachdem wir 2023 etwas unglücklich „nur“ unter der Flagge des Kreises radeln durften,
klappt es 2024 auch in der Gemeinde Salem!

Ich freue mich total und möchte euch alle einladen, wieder dabei zu sein.
Macht bitte auch Werbung für das Stadtradeln, indem ihr Bekannten und Freunden davon erzählt.

Und wir würden uns freuen, wenn ihr unserer diesjährige Gruppe 

„Salem in Bewegung“ 

beitreten würdet, die Suzan Hahnemann gestern angemeldet hat. 

Termin Bodenseekreis: 8.6-28.6.24

Montag, 20. Mai 2024

 Wahl - Bausteine der GOL  sind hier zu finden



Dran denken: am Donnerstag Filmabend


 

Wie Deutschland einmal fast die Welt rettete

 Hermann Scheer von der SPD, der als Vater der Energiewende gilt. Scheer, der schon 2010 gestorben ist.... wie traurig, dass die SPD sich nicht mehr an diesen bedeutsamen Politiker erinnert.

Spiegel hier  Eine Kolumne von Christian Stöcker  20.05.2024

Deutschland hat kaum Einfluss auf den Fortgang der Klimakrise – das wird von Klimaskeptikern oft vorgetragen. Aber es ist nachweislich falsch. Wir haben schon einmal die Welt verändert, und wir könnten es wieder tun.

Manchmal erwecken die politischen Debatten und das wirtschaftliche Handeln hierzulande den Eindruck, die Klimakrise sei optional. Als könne man sie nach Belieben ein- und ausblenden, je nachdem, welche Lobbygruppe gerade bedient werden muss.

Sonntag, 19. Mai 2024

 


Dreht sich was?

 hier im Spiegel  Von Alina Schadwinkel  18.05.2024

Der britische Premier Sunak gibt munter Bohrprojekte frei, bei einer Wiederwahl von Donald Trump dürften die US-Ölkonzerne frohlocken. Doch beide bekommen auch Gegenwind aus unerwarteter Richtung.

Noch nie seit 2000 Jahren war ein Sommer im Norden so heiß wie der von 2023. Und die Erhitzung der Erde schreitet fort. Auch, weil die globalen Treibhausgasemissionen weiter steigen.

Damit sich das ändert, hatten sich die Teilnehmenden des Uno-Klimagipfels im vergangenen Jahr, der COP28, auf einen »Übergang weg von fossilen Brennstoffen« geeinigt – allerdings ohne einen festen Zeitplan.

Samstag, 18. Mai 2024

DUH: Aufzeichnung des Klimaklagen Online-Live-Talk am 16. Mai 2024

 

Diese Aufzeichnung ist wirklich lohnend!

Unsere Klimaklagen vor dem Hintergrund der Entkernung des Klimaschutzgesetzes und Bericht über die Gerichtsverhandlung am OVG Berlin-Brandenburg

Schade, dass Sie nicht dabei sein konnten! Den Live-Talk können Sie sehr gerne unter folgendem Link nachträglich anschauen. Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Freude!

https://youtu.be/GkBjzLhGl30

Klimaklage der Deutschen Umwelthilfe: Neue Schlappe für die Ampel

 Süddeutsche Zeitung  hier  17. Mai 2024 Von Michael Bauchmüller und Vivien Timmler, Berlin


"Was nutzen uns die Ziele, wenn uns die Maßnahmen fehlen?", fragt Remo Klinger, Anwalt der Deutschen Umwelthilfe, deren Aktivisten vor dem OVG in Berlin protestieren. (Foto: DUH)

Wieder erleidet die Bundesregierung Klima-Schiffbruch vor Gericht. Selbst das aufgeweichte Klimaschutzgesetz dürfte ihr diesmal nicht helfen. Denn es geht auch um den Naturschutz.

Freitag, 17. Mai 2024

Was für ein grandioser Tag für den Klimaschutz in Deutschland!

 DUH hier

Klimaklage gewonnen! Bitte helfen Sie uns jetzt, das Urteil gegen FDP-Minister Wissing zu verteidigen und Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit durchzusetzen!

Was für ein grandioser Tag für den Klimaschutz in Deutschland! Während heute parallel zum Versand meines Briefes der Bundesrat über die Entkernung des Klimaschutzgesetzes abstimmt, haben wir gestern in einer fast sechsstündigen Marathon-Gerichtsverhandlung Fakten für einen verbindlicheren Klimaschutz geschaffen. Gleich vier Bundesministerien versuchten erfolglos das Gericht davon zu überzeugen, dass wir weder klagebefugt seien, noch dass sie ihr Klimaschutzprogramm für die Jahre bis 2030 um konkrete Maßnahmen wie das von uns geforderte Tempolimit auf Autobahnen, Stopp der Klimakiller-Dienstwagen Subventionierung oder die energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten nachbessern müssten.

Schon der Auftakt der Verhandlung im größten Saal des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg verlief furios: Die Vorsitzende Richterin Holle eröffnete die Verhandlung mit dem Hinweis, wie bedeutend diese Klage für den Klimaschutz in Deutschland sei. Und dass es in dieser Verhandlung darum gehe, die Grundrechte von vielen hunderttausenden Kinder und Jugendlichen zu schützen, die das aktuell geltende Klimaschutzgesetz über den von der DUH unterstützten Entscheid des Bundesverfassungsgerichts im April 2021 erkämpft haben.

Der nächste Paukenschlag in der gestrigen Verhandlung war die Entscheidung, die Verhandlung direkt mit dem Kernthema „Klimaschutz konkret“ zu beginnen und alle rechtlichen Fragen der Zulässigkeit nach hinten zu schieben. Fast drei Stunden stand dem Gericht und uns als Kläger Dr. Brigitte Knopf Rede und Antwort, die Stellvertretende Vorsitzende des Expertenrates der Bundesregierung zum Klimaschutz.


Es war Gänsehautfeeling,
mit welcher Ernsthaftigkeit und Sachkenntnis
die Berufsrichterinnen
 die Vertreter der Bundesregierung wieder und wieder
auf die Schwere der Verstöße gegen geltendes Klimaschutzrecht aufmerksam machten

Donnerstag, 16. Mai 2024

Sensationeller Sieg der Umwelthilfe - Bundesregierung muss Klimaschutz verstärken

 NTV hier 16.05.2024  Quelle: ntv.de, mli/dpa

Im Klimaschutzprogramm legt die Bundesregierung fest, wie viel Emissionen Deutschland einsparen soll. Die Frage ist jedoch, ob sie genug Maßnahmen ergreift, um diese Ziele zu erreichen. Die Deutsche Umwelthilfe hat Zweifel, klagt - und bekommt nun Recht.

Die Bundesregierung muss ihr Klimaschutzprogramm nachschärfen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Die bisher aufgelisteten Maßnahmen reichten nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, urteilten die Richter und gaben damit zwei Klagen der Deutschen Umwelthilfe statt.

In seiner bisherigen Form erfülle das im vergangenen Oktober beschlossene Programm nicht vollständig die gesetzlichen Vorgaben, hieß es weiter. Die Bundesregierung kann in Revision gehen und die Wirkung des Urteils damit aufschieben. Dann wäre das Bundesverwaltungsgericht am Zug.

"Was wäre, wenn es die EU morgen nicht mehr gäbe?"

  Hier 16.05.2024,Imke Gerriets

"15 Minuten": Joko und Klaas zeigen Zerfall der EU – mit Horrorszenario

Das Staffelfinale von "Joko und Klaas gegen ProSieben" konnte das TV-Duo für sich entscheiden. Damit setzten sie sich gegen ihren Haussender durch und erspielten sich wieder 15 Minuten Sendezeit. Am 15. Mai hatten sie folglich für dieses Zeitfenster ihr ganz eigenes Programm. Nachdem auch immer mal wieder lustige Themen umgesetzt werden, war dieses Mal sofort klar, dass das Duo eine wichtige Botschaft zu vermitteln hat.

hier Youtube-Video

Die beiden warben nämlich dafür, an der Europawahl teilzunehmen und somit die wichtige Stimme für das Europäische Parlament abzugeben. Dabei stellten sie sich folgende Frage: 

"Was wäre, wenn es die EU morgen nicht mehr gäbe?" 

Die weiteren Szenen der Ausgabe zeigten mithilfe von Künstlicher Intelligenz ein düsteres Horrorszenario. Wichtige Stimmen malten sich den Untergang der EU aus.

  

 Der Flyer zur Kreistagswahl ist online hier













Montag, 13. Mai 2024

BUND: „50 Prozent unseres Energiebedarfs gehen fürs Heizen drauf“


Pressemitteilung

BUND-Interviewreihe Kommunalwahl: Wärmeplanung in BW

Am 9. Juni 2024 ist Kommunalwahl. Sie ist entscheidend für den Umwelt- und Naturschutz. Die gewählten Vertreter*innen können in den kommenden fünf Jahren viele Weichen stellen – etwa bei der kommunalen Wärmeplanung
:
In Wärmeplänen schlüsseln die größeren Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg auf, wie sie in Zukunft klimaneutral heizen wollen. Fritz Mielert, Energiereferent beim BUND BW, hat die Pläne gesichtet. Ein Gespräch übers Heizen der Zukunft und dessen Bedeutung für die Kommunalwahl:

Was die Verkehrswende kostet - Politisches Zögern hat einen Preis

 Süddeutsche Zeitung hier 13. Mai 2024  Von Vivien Timmler, Berlin

Politisches Zögern hat einen Preis, zeigt eine neue Studie. Der bemisst sich entweder in Geld - oder in Treibhausgasen. Wie die Regierung mit den richtigen Maßnahmen beides einsparen könnte.

Es muss nicht teuer werden. Aber es kann. Und zwar dann, wenn im deutschen Verkehrssektor alles einfach so weiterläuft wie bisher. Das ist das Ergebnis einer Studie von Prognos im Auftrag des Thinktanks Agora Verkehrswende. Sie zeigt: Je länger die Politik mit Klimaschutzmaßnahmen zögert, umso teurer wird es. Dabei wäre es durchaus möglich, den Verkehrssektor bis 2045 ohne Mehrkosten oder Mobilitätseinbußen klimaneutral zu machen. 


"Schnelles Handeln zahlt sich aus,
politisches Zögern hat einen Preis",
ist das Fazit der stellvertretenden Direktorin der Agora Verkehrswende, Wiebke Zimmer.

Samstag, 11. Mai 2024

Freitag, 10. Mai 2024

Erderwärmung und Wetterextreme: Landwirte werden vom Spätfrost überrumpelt

 Klimawandel in Deutschland ist Fakt. Ein "weiter so" geht nicht mehr lange gut, auch wenn viele Bauern sich -in Verkennung der Tatsachen- gegen jede Transformation stellen. Mag sein dass die Agrar-Industrie noch ein paar Jahre gut verdienen kann mit der üblichen Bewirtschaftung, vielleicht auch nicht.

Was bleibt dann zurück? Und wie ist es dann um unsere viel beschworene Ernährungs -Sicherheit bestellt?
Jetzt muss ein Umbau stattfinden, um die Böden und den Wasserhaushalt zu stabilisieren, um die Bestäuber-Insekten zu retten. Eine Verbesserung kann nicht in einem Jahr passieren.

NTV hier  Von Oliver Scheel  09.05.2024

Die Winter werden nasser, die Sommer trockener - und damit die Probleme für die Landwirtschaft immer größer. Für die Bauern sind die zunehmenden Wetterextreme enorme Herausforderungen, die schnell existenzgefährdend werden können. Das hat 2024 jetzt schon gezeigt.

Bild: aus einer Bauerndemo

Das Jahr ist noch jung, aber die Landwirte kämpfen schon wieder mit dem Wetter: Der Winter war so nass, dass viele Bauern Probleme bei der Aussaat bekamen. Und der späte Frost zerstörte die Erntehoffnungen der Obst- und Weinbauern im Osten Deutschlands.
Was ist los auf Deutschlands Äckern und welche Rolle spielt der Klimawandel dabei?

Frühes Austreiben rächt sich: Frost-Risiko für Laubbäume steigt - trotz Erwärmung

Neue Petition vom BUND an Minister Özdemir

 

BUND hier

Schaue ich auf die vergangenen Monate zurück, wird mir mulmig zumute. Glyphosat ist weiter zugelassen, ökologische Vorgaben für die Landwirtschaft werden aufgehoben, das Klimaschutzgesetz entkernt und jede noch so kleine ökologische Errungenschaft in Frage gestellt. 

Aber Trübsal blasen passt weder zu mir noch zum Ernst der Lage. Deshalb protestiere ich am 21. Mai vor dem Landwirtschaftsministerium und übergebe Unterschriften unserer Petition gegen Pestizide. Wird Ihre Stimme nächste Woche mit dabei sein?

Jetzt noch unterzeichnen!  hier

Noch ist für Bienen, Schmetterlinge und Co. nicht alles verloren, denn aktuell wird die nationale Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung überarbeitet. Sie regelt zum Beispiel, unter welchen Bedingungen Glyphosat noch eingesetzt werden darf. Wir haben eine Rechtsanwältin beauftragt, konkrete Vorschläge juristisch zu prüfen, damit wir diese Landwirtschaftsminister Cem Özdemir vorstellen können.

Der Minister darf den Konflikt mit der Agrarindustrie nicht länger scheuen. Wir fordern Herrn Özdemir auf, sein Wahlversprechen zu halten und uns vor Pestiziden zu schützen. Unterschreiben Sie jetzt und erinnern Sie den Minister an seinen Auftrag!

Wir bringen Ihre Stimme direkt ins Ministerium. Es kommt jetzt auf jede Unterschrift an. Helfen Sie uns?

 

Herzliche Grüße

Ihre Corinna Hölzel

Das „Zweite ultimative Buchvergnügen“ : Demokratie, Solidarität, Widerstand und ziviler Ungehorsam

 Südkurier  hier  01. Mai 2024 ISABELL MICHELBERGER

Bühne frei für Literatur und Diskussion

Das „Zweite ultimative Buchvergnügen“ startet am 9. Mai in Herdwangen-Schönach und bietet sechs Tage Kulturelles in der Kleinkunsthalle

Die Kunsthalle Kleinschönach ist zum zweiten Mal Schauplatz für ein besonderes Buchvergnügen. Dieses Jahr steht es unter dem Thema „Demokratie, Solidarität, Widerstand und ziviler Ungehorsam“. Das „Zweite ultimative Buchvergnügen“, wie André Heygster und Katharina Gilmer die Kulturtage, die unter ihrer Regie stattfinden, nennen, beginnen am Donnerstag, 9. Mai. Bis zum 14.¦Mai erwartet die Besucherinnen und Besucher ein tägliches Programm.

Am  Sonntagabend wird der Film "Von Menschen die auf Bäume steigen" gezeigt. Am Dienstag Podiumsdiskussion

Maike Sippel: Zwölf Gedanken, um die Welt zu verändern

 Gemeinde Frickingen  hier  25.04.2024

Alles muß anders werden. Aber wie?

Mit Ihrem Vortrag im voll besetzten Benvenut-Stengele-Haus am Mittwoch, dem 24.04.2024 traf Prof. Dr. Maike Sippel von der HTWG Konstanz den Nerv der Zuhörer. Sippel ließ dabei die gängigen Vorschläge zur CO2 Einsparung oder zu Resilienz-Maßnahmen außen vor. Vielmehr stand der Mensch im Mittelpunkt ihres Vortrags und Tipps, wie wir mit Klimaängsten und schlechten Nachrichten in Zusammenhang mit dem Klimawandel umgehen, um genügend Kraft zu haben, die erforderlichen Transformationsprozesse mit anzustoßen. Neben der Betrachtung des eigenen „Fußabdrucks“, der aus den persönlichen Gewohnheiten resultiert und für die ggfs. neue Routinen in Anbetracht der globalen Erfordernisse gefunden werden müssen, ging es Sippel vor allem auch um den „Handabdruck“ durch den engagierte Menschen durch zivilgesellschaftliche Initiativen und Bewegungen zu Strukturveränderungen beitragen können. Sippel gab zudem Tipps, mit welchen „Transformationswerkzeugen“ Prozesse moderiert, begleitet und idealerweise zum Erfolg geführt werden können. Abschließend bat sie alle Zuhörer diesen anstrengenden und kräftezehrenden Veränderungsprozesses als Abenteuer zu nehmen, mutig zu sein, an den Aufgaben zu wachsen und vor allem auf sich selbst zu achten, um widerstandfähig und resilient zu bleiben.

Donnerstag, 9. Mai 2024

Die Verursacher des Klimawandels

 Es lohnt sich unbedingt das Youtube Video anzusehen. 

2 erschreckende Erkenntnisse daraus:
Die bestehende Macht der Superreichen bremst Politische Maßnahmen aus
Ökonomische Ungleichheit ist Triebkraft von Klimawandel

Genau deshalb sind Klimaklagen so wichtig, man denke nur an die Klage gegen Shell, deren Ergebnis in der 2. Jahreshälfte verkündet werden wird. Und ebenso viele andere Klagen in der Zeitschleife.

Und dann noch zum Abschluß ein ganz anderer Artikel, der sich mit den reichen Adligen in Dtl. beschäftigt, von denen einige zu den Superreichen gehören.
z.B. Gloria von Thurn und Taxis macht immer wieder  als rechtsextreme Unterstützerin von sich Reden. Der Staat unterstützt somit auch heute noch die Kräfte finanziell, die mit aller Kraft gegen ihn arbeiten.


hier Deutschlandfunk  03. Mai 2024 /Ein Vortrag des Klimaforschers Tilman Santarius.

Wer ist Schuld am Klimawandel? Wenn man sich die CO2-Emissionen der verschiedenen Einkommensgruppen anschaut, wird klar: Klimawandel ist ein Reichtumsproblem. 

Der Klimawandel ist weder ein Problem der aufstrebenden Mittelklassen im globalen Süden noch der Gesamtbevölkerung großer Emittenten-Länder wie China, USA oder der EU, sondern der Klimawandel ist vor allem ein Problem des Reichtums. Das sagt der Klimaforscher Tilman Santarius. Er ist Professor für sozial-ökologische Transformation an der Technischen Universität Berlin.



"Klimawandel ist in erster Linie ein Reichtumsproblem."
Tilmann Santarius, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler

Grüner Strom: Der erste Wendepunkt ist erreicht

 Zeit hier  Von Stefan Schmitt  8. Mai 2024

Ein Bericht zeigt: Die CO₂-Emissionen aus der Stromproduktion waren 2023 erneut auf einem Rekordhoch. Doch in den Daten stecken gute Nachrichten für den Klimaschutz.

Erstmals stammen 30 Prozent der globalen Elektrizität aus erneuerbaren Energien.

Mittwoch, 8. Mai 2024

„Mähfreier Mai“: Warum es sich lohnt, den Rasen einen Monat lang wachsen zu lassen

 RND hier  02.05.2024

Ein bunter Garten lockt Insekten an. Spätestens wenn der Rasen sichtbar in die Höhe wächst und Unkraut sprießt, holen viele Menschen den Rasenmäher aus dem Keller. Verbände rufen allerdings im Mai dazu auf, den Rasen wachsen zu lassen – aus gutem Grund. Denn darüber freuen sich nicht nur Insekten.

Der Mai ist in Deutschland dieses Jahr vielerorts warm gestartet. Bei Temperaturen um die 20 Grad wächst auch der Rasen schneller als zuvor im Frühling. Also ist es höchste Zeit, den Rasen zu mähen – oder lieber doch nicht? Naturschützerinnen und Naturschützer rufen dazu auf, im Mai den Rasenmäher im Keller zu lassen. Die Aktion wird „Mähfreier Mai“ genannt. Doch wozu soll das gut sein?

Was ist der „Mähfreie Mai“?

Klimawandel als Gefahr für Streuobstwiesen: Wie kann der Anbau erhalten bleiben?

 SWR hier  4.5.2024  Sabine Schütze, SWR Redaktion Umwelt und Ernährung

Obstanbau in BW: Wie können Streuobstwiesen "klimafest" gemacht werden?


Jedes Jahr gibt es weniger hochwüchsige Obstbäume in Baden-Württemberg. Damit wir auch zukünftig noch leckeren Fruchtsaft aus Streuobst trinken können, braucht es neue Strategien.

Unser Klima verändert sich so schnell, dass ältere, hochwüchsige Obstbäume sich nicht schnell genug anpassen können. Dabei ist es wichtig, Streuobstbestände zu erhalten. Sie wachsen auf artenreichen Flächen und sind seit drei Jahren sogar Immaterielles Kulturerbe.

In Baden-Württemberg wachsen europaweit die meisten Streuobstbäume - und zwar rund sieben Millionen. Die bekanntesten Bestände sind neben dem Schwäbischen Streuobstparadies auch das Schwäbische Mostviertel. Bundesweit gibt es etwa 300.000 Hektar Streuobstwiesen, schätzt der Verein Hochstamm Deutschland.

Dienstag, 7. Mai 2024

Parents for Future - ein neuer lesenswerter Newsletter

 


die Nummer 33 unseres Newsletters ist fertig. Den Newsletter findet Ihr  auf unserer Webseite

Sehr interessante Themen werden angerißen  und praktischer Rückhalt bei Klimaschutzfragen - ich schätze den Newsletter der P4f sehr und freue mich jedes Mal darüber!

Folgende Inhalte erwarten Euch:

  • Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Klimaschutz bei der Europawahl stärken – Jetzt die passenden Buttons und Aufkleber bestellen!
  • Klimaschutz ist antifaschistisch – was soll das?
  • Klimaschutz auf dem Verschiebebahnhof – eine kritische Einordnung der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung
  • Bündnispartner vorgestellt: Facilitators for Future
  • Aktionen zur Europawahl / Pod der guten Hoffnung
  • Kein Wasserstoff in der kommunalen Wärmeplanung – Wie läuft die H2-Kampagne vor Ort?
  • Die gute Nachricht
  • „Über Zukunft sprechen“ – neues Klima-Kommunikationsprogramm
  • Klimaaktivismus weltweit: Barbados
  • 5 Jahre Ohne Kerosin Nach Berlin: 2 neue Touren
  • Zukunftsnarrative für die Klimaschutzbewegung – die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung entwickelt mit dem For-Future-Bündnis neue Zukünfte
  • Workshop „Gesunder Boden 2024“
  • Klima-Telegramm

Viel Spaß bei der Lektüre, gern in allen Euren Kanälen weiter verteilen.

Wir danken wieder allen, die unser kleines Team mit Beiträgen, Fotos und Ideen unterstützt haben und schicken klimafreundliche Grüße.

Euer Newsletter-Team von Parents For Future Deutschland


Sonntag, 5. Mai 2024

Neubau löst das Problem nicht: Tauschen, teilen, aufstocken: So könnte die Wohnungsnot bekämpft werden

 RND hier  Sebastian Hoff,  04.05.2024

Deutschlandweit fehlt Wohnraum - das ist nichts Neues. Verschiedene Ideen und Initiativen können dazu beitragen, die große Nachfrage nach Wohnraum zu befriedigen. Neubau ist dabei allerdings nur selten das Mittel der Wahl.

Um der Wohnungsnot zu begegnen, wird meist auf Neubau gesetzt. Doch einige Expertinnen und Experten sind skeptisch: „Damit allein werden wir die Probleme kaum lösen können“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Seiner Einschätzung nach könnten bis zu 2,7 Millionen Wohnungen geschaffen werden, indem vor allem vorhandene Mehrfamilienhäuser um einige Etagen aufgestockt werden. Das biete sich oftmals auch auf Supermärkten sowie Büro- und Verwaltungsgebäuden an, so Günther. Davon stehen zudem viele leer und könnten fürs Wohnen umgenutzt werden.

Die Initiative Architects for Future beruft sich auf verschiedene Studien, die sogar ein Potenzial von 4,3 Millionen neue Wohnungen im Bestand erkennen. Allerdings scheiterten Vorhaben, dort Wohnraum zu schaffen, in der Praxis häufig an bauordnungsrechtlichen Vorgaben wie Schall- und Brandschutz und fehlenden Stellplätzen für Autos, sagt Architektin Ulla Basquè. „Es bedarf hier des Willens und der gesetzgeberischen Umsetzung, dies auch tun zu können“, fordert sie deshalb.

Energiestammtisch: Am Montag, den 6. Mai treffen wir uns wieder um 19 Uhr im Vereinsheim am Sportplatz in Neufrach.

 

Es gibt folgende Beiträge:

Georg Raycyk wird über "3 Generationen Heizung - von 1985 bis heute" berichten. Dabei geht es vor allem um den effizienten Einsatz einer Wärmepumpe mit Erdwärmesonde

Severin Neubauer wird seine Erfahrungen zu „dynamischen Stromtarifen“ vortragen

Samstag, 4. Mai 2024

Klimaschädliche Subventionen im Verkehr hebeln die Wirkung des CO₂-Preises aus: Wer das Klima stärker belastet, wird dafür auch stärker belohnt.

Somit scheint der CO2 Preis auch wieder nur eine Nebelkerze zu sein - mit dem großen Vorteil: man kann laut danach schreien, während sich in Wirklichkeit nichts ändert. Es ist einfach famos, wie sich Herr Lindner selbst noch bei der Definition von Subventionen windet und dreht. Wo ist denn überhaupt sein Wille zum Klimaschutz zu erkennen? Lesen sie unbedingt auch diesen Artikel mit demselben Thema hier

hier der Ariadne Kurzbericht


Süddeutsche Zeitung hier  3. Mai 2024  Christoph von Eichhorn

Klimafreitag: Alles zu Klimakrise und Umweltschutz

links: der Hamburger Klimabus.
Solche Aufklärungs-Aktionen gehen ausschließlich von der Zivilgesellschaft aus und nicht etwa von den  zuständigen Ministern, die in der Verantwortung stehen. Die zünden lieber Nebelkerzen zur Ablenkung von ihrer Untätigkeit.

Die Idee der CO₂-Bepreisung ist so einfach wie charmant: Wer mehr Treibhausgase ausstößt, etwa weil er ein großes Auto fährt, bezahlt mehr dafür. Wer meist mit dem Fahrrad unterwegs ist und auch sonst klimafreundlich lebt, soll finanziell profitieren, weil er oder sie weniger Treibhausgase emittiert. So zumindest die Theorie. Seit 2021 gibt es einen CO₂-Preis in Deutschland von derzeit 45 Euro pro Tonne, er gilt als tragendes Element der Klimapolitik.

Da überrascht eine neue Studie des Kopernikus-Projekts Ariadne, über die Vivien Timmler berichtet. Demnach hebeln klimaschädliche Subventionen im Verkehr die Wirkung des CO₂-Preises mitunter vollkommen aus: Wer das Klima stärker belastet, wird dafür auch stärker belohnt. Untersucht haben die Forscher das Dieselsteuerprivileg, die Steuerbefreiung für Kerosin, das Dienstwagenprivileg sowie die Pendlerpauschale. Diese können im Extremfall zu einem negativen CO₂-Preis, also einer Ersparnis, von bis zu 690 Euro pro Tonne führen.

Freitag, 3. Mai 2024

Aktuelles aus Salem: STADTRADELN - Wir sind dabei!

Nachdem es letztes Jahr leider nicht geklappt hat, auf unseren Antrag hin, klappt es doch wenigstens dieses Jahr. Super! Wir freuen uns darauf, dass es viele Teilnehmer in vielen Gruppen gibt.

Die Gemeinde Salem ist dieses Jahr beim bundesweiten STADTRADELN dabei. Nutzen Sie die Chance und schwingen auch Sie sich in den drei Aktionswochen vom 8.Juni bis 28.Juni 2024 aufs Rad um CO2 zu vermeiden und fit zu bleiben. Das sind die Ziele. 

Ob mit Freundinnen und Freunden, Mitschülerinnen und Mitschülern, Kolleginnen und Kollegen oder Kommilitoninnen und Kommilitonen – treten Sie in die Pedale und damit für ein gemeinsames Ziel an. Erleben Sie die entspannende Wirkung des Radfahrens und tun Sie dabei gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit und fürs Klima.

Los geht’s – jetzt anmelden unter: https://www.stadtradeln.de/home

 Nach dem erfolgreichen Start 2023 bekommt die Teilnahme von Schulen auch 2024 wieder besondere Aufmerksamkeit: Unter dem Dach des Landesprogramms MOVERS – Aktiv zur Schule findet erneut das Schulradeln als „Wettbewerb im Wettbewerb“ im Rahmen des STADTRADELN statt. Alle Schulen aus Salem können daran teilnehmen und im Aktionszeitraum 8. Juni- 28. Juni 2024 möglichst viele Fahrradkilometer sammeln. 

Die radaktivsten Schulen werden auf dieser Basis im landesweiten Wettbewerb von MOVERS mit Preisen ausgezeichnet. Neben einem aktivierenden Gemeinschaftserlebnis für Schulen, setzt das Schulradeln auch ein starkes Zeichen für eine sichere und selbstaktive Schulmobilität.
Alle Informationen zum Schulradeln, hilfreiche Textvorlagen, Aktionsideen und Kommunikationsmaterialien finden sich unter movers-bw.de/schulradeln.

Geld sparen mit der Verkehrswende

 TAZ hier Mitarbeit: Nanja Boenisch

Studie über Kosten des ÖPNV

Wenn mehr Leute vom Auto auf den Nahverkehr umsteigen, wäre das nicht nur gut fürs Klima. Es wäre auch billiger – für Staat und Gesellschaft.

Wenn in Deutschland 10 Prozent des Autoverkehrs auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert würden, ließen sich jährlich rund 19 Milliarden Euro und 5,8 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß einsparen. Das hat eine Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) ergeben, die am Montag veröffentlicht wurde.

Donnerstag, 2. Mai 2024

“Das Solarpaket - Was steckt drin für Bürgerenergie & Co.?”

  Sven Giegold



Das Solarpaket ist beschlossen. Für dieses Solarbeschleunigungspaket habe ich mich seit zwei Jahren eingesetzt. Es ist das Ergebnis unzähliger Hinweise, Beschwerden und Forderungen von Unternehmen und Bürger*innen - und ein großer Erfolg für die Energiewende. 

Im Webinar von Europe Calling e.V. ist Raum für Feiern, Kritik und den Blick nach vorne. 

Bereits eingestellt zum anschauen hier

 


Energiedebatte: Kennen Sie diese elementaren Fakten?

Also diese Fakten, die muss man sich mal gründlich auf der Zunge zergehen lassen! Das  ist wirklich erschütternd!

hier   Eine Kolumne von Christian Stöcker  28.04.2024

Der Autor dieser Kolumne stellte Hunderten gut informierten Menschen Fragen über Energiewirtschaft – die Ausbeute an richtigen Antworten war erschütternd. Machen Sie den Test.

Ich habe in den vergangenen sechs Wochen an große Gruppen von gut informierten Menschen mehrmals die jeweils gleichen drei Fragen gerichtet. Einmal bei einem Podiumsgespräch mit »Taz«-Chefredakteurin Barbara Junge bei der Leipziger Buchmesse , einmal bei einer Buchvorstellung in der Urania Berlin  und zuletzt bei einer Konferenz eines Wagniskapitalfonds, der sich auf saubere Technologie konzentriert – also vor Leuten, die selbst viel Geld verwalten und investieren. 

Alles in allem umfassen diese drei Gruppen etwa 300 bis 400 Leute – Leute, die Zeitung lesen, Buchmessen besuchen, sich für Bücher über Klimapolitik und Desinformation interessieren, internationale Cleantech-Investoren.

Am Wochenende 01./02.06.2024 finden die vierten bundesweiten dezentralen Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ statt.

Bundesweite Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ am 01./02.06.2024    

Bündnis Verkehrsinitiativen, Parents for Future und zahlreiche Bürgerinitiativen vor Ort 

fordern Moratorium des Bundesverkehrswegeplans und echte Verkehrswende. 


Wir fordern:  

✅ Moratorium des Bundesverkehrswegeplans 2030, keine neuen  Autobahnen und Bundesstraßen! 

✅ Klimasofortprogramm für den Verkehrssektor!  

✅ Mehr Geld für den ÖPNV!  

✅ Soziale und klimagerechte Mobilitätswende! 

✅ Klimaschutz und Verkehrssicherheit durch Tempolimit jetzt: 120/80/30! 

Freitag, 26. April 2024

EU packt den Plastik-Hammer aus und setzt ein Plastikverbot für bestimmte Produkte

 Diese Sache kann man doch sicherlich auch als klimaschädliche Subvention bezeichnen:

"Bislang hatte die Bundesregierung diese Abgabe aus dem Haushalt bezahlt, doch das will sie langfristig nicht weiterführen. Es geht um Milliarden – Zwischen 2021 und 2022 hatte Deutschland rund 1,4 Milliarden Euro gezahlt".

hier  Geschichte von Lars-Eric Nievelstein • 25.4.24

 Plastikverbote: Diese Produkte verschwinden aus dem Regal

Pro Jahr verbrauchen Europäer rund 190 Kilogramm Plastik. Dagegen will die EU vorgehen. Das Europäische Parlament setzt eine Reihe von Produkten auf die rote Liste.

Donnerstag, 25. April 2024

Klimaschädliche Subventionen - Die Frage ist: Wofür gebe ich öffentliche Gelder aus?

 Zeit hier  Von Stefan Schmitt  22. April 2024

Klimaschädliche Subventionen: Wie der Staat CO₂-Ausstoß belohnt 
Die Bundesrepublik bezahlt viele Menschen dafür, dass sie die Klimakrise verschärfen. Klingt unglaublich? Skandalös? Das ist nicht etwa Geheimwissen, sondern eine Banalität. Allerdings geht die in abstrakten Summen unter und wird in diesem Begriff wegverallgemeinert: "umweltschädliche Subventionen".

Bild links:  Greenpeace hier

Eine Summe von 65 Milliarden Euro im Jahr hatten die Autoren einer Studie der Bertelsmann Stiftung vom November genannt. Die gleiche Größenordnung war zwei Jahre zuvor auch vom Umweltbundesamt zu hören. Verbunden war das mit der Einschränkung, hier seien nur "die wichtigsten Subventionen des Bundes erfasst", jene von Ländern und Kommunen kaum. "Die Summe von 65,4 Milliarden Euro stellt somit eine Untergrenze der umweltschädlichen Subventionen dar." Was genau soll man sich darunter vorstellen?

Importzölle: Her mit den günstigen chinesischen E-Mobilen!

hier  Eine Kolumne von Christian Stöcker 21.04.2024

Streit über Importzölle

Volker Wissing, der Mercedes-Chef und der Auto-Branchenverband sind sich einig: Alle lehnen Importzölle auf chinesische E-Autos ab. Zum Teil aus den falschen Gründen – aber zu Recht!

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) kommt in dieser Kolumne meistens eher schlecht weg (zum Beispiel vergangene Woche ). Das Gleiche gilt für die deutsche Automobilindustrie: Sie hat das E-Auto zu lang verschlafen, ihre Lobbyanstrengungen pro Verbrennungsmotor und gegen Schadstoffgrenzwerte machen sie genauso unsympathisch wie der unzureichend aufgearbeitete Dieselskandal um technische Betrugssysteme.

Mittwoch, 24. April 2024

Das große Hitzesterben

  TAZ hier

Immer mehr Menschen sterben an Hitze infolge des Klimawandels. Wir müssen uns anpassen, aber vor allem die Ursachen beseitigen.

Mittlerweile sterben allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Menschen infolge von Hitzewellen: 3.200 waren es laut Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr, 4.500 im Jahr davor. Andere Schätzungen kommen teils auf noch mehr. Das wird in ganz Europa zu einem immer größeren Problem, warnt nun der EU-Erdbeobachtungsdienst Copernicus. In den vergangenen 20 Jahren ist die hitzebedingte Mortalität um 30 Prozent gestiegen.

Und wie der Klimawandel geht auch das Sterben entsprechend weiter. Vor allem alte Menschen und Kleinkinder sind gefährdet, aber auch Menschen mit Krankheiten, die durch Hitze verstärkt werden.